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Filmvorführungen:

Russisches Haus
23.11.16 | 21:00 Uhr

Filmtheater am Friedrichshain
24.11.16 | 19:00 Uhr
27.11.16 | 21:00 Uhr

* In Anwesenheit des Produzenten

Eröffnungsfilm

Reine Kunst

Thriller 94 Min., 2016
Produzenten: Renat Dawljetjarow, Maxim Potaschnikow, Grigorij Podsemelnyj
Regie: Renat Dawletjarow
Mit: Anna Chipowskaja, Pjotr Fedorow, Konstantin Juschkewich, Ilja Ljubimow, Dmitrij Brauer, Alexander Jazenko, Ewgenija Malachowa, Alexej Barabasch, Leonid Mosgowoj, Ljudmila Tschursina, Anatolij Belyj

Das Leben der jungen Fotojournalistin Sascha verändert sich schlagartig, als sie ihren Freund Andrej, den angesagten Szenekünstler, ermordet auffindet. Von diesem Moment an ist nichts mehr wie es war, sie befindet sich plötzlich inmitten eines ungelösten Mordfalls, der zudem mit einem gewaltigen Kunstbetrug verstrickt ist.

Es scheint, als arbeite die ganze Welt gegen Sascha: sie wird gejagt und bedroht, die Täter und die Polizei sind ihr auf den Fersen und die Sachlage wird immer undurchsichtiger und verwobener. Niemandem vertrauend nimmt sie die Ermittlungen um den rätselhaften Mord an ihrem Freund selbstbewusst in die Hand und begreift erst mitten drin, welch weitreichende Folgen der Mord und der Betrug haben…

Die Handlung des Thrillers basiert auf einer Erzählung des Moskauer „Sunday Times“ Korrespondenten Mark Franchetti und erschien ursprünglich unter dem Titel „Tödliche Kunst“. Renat Dawletjarow gelingt auf dieser Grundlage ein spannender und dynamischer Thriller mit durchkomponierten Bildern, Stil und Starbesetzung. Besonders zu erwähnen ist Anna Chipowskaja, der Shootingstar des russischen Kinos, die in der Rolle der toughen Journalistin glänzt.

Filmvorführungen:

Filmtheater am Friedrichshain
23.11.16 | 19:00 Uhr
26.11.16 | 21:00 Uhr

* In Anwesenheit des Hauptdarstellers und des Drehteams.

Paradies

Drama 130 Min., 2016
Regie: Andrej Kontschalowski
Mit: Julia Vysotskaya, Christian Clauss, Philippe Duquesne, Peter Kurth, Jakob Diehl, Wiktor Suchorykow, Ramona Libnou, Schan Denis Römer, Irina Schurawkina, Wera Woronkowa

Das historische Drama verwebt die Geschichten der drei höchst unterschiedlichen Protagonisten Olga, Jules und Helmut, deren Wege sich auf tragische Weise während des zweiten Weltkriegs kreuzen. Aus ihren unterschiedlichen, teils als Rückblick gestalteten, Perspektiven erzählen der französische Kollaborateur Jules, die nach Frankreich emigrierte russische Aristokratin Olga, die von der Gestapo für das Verstecken jüdischer Kinder ins KZ verschleppt wird, und der ranghohe SS-Offiziers Helmut, Slawist und Tschechow-Verehrer, von ihrer ganz persönlichen Vorstellung vom Paradies auf Erden.

In klaren und fesselnden schwarz-weiß Bildern sprechen Opfer und Täter über Verantwortung, Überzeugung und Macht des Schicksals. Vor allem der Stil des Films – welcher zwischen narrativen Sequenzen und persönlichen Stellungnahmen wechselt – gibt ihm eine vielschichtige Ausdruckskraft, die das beklemmende Sujet besser nicht fassen könnte.

Mit seinem ästhetisch äußerst beeindruckenden Werk gelingt es dem international bekannten russischen Regie-Altmeister Andrej Kontschalowskij einen ungewöhnlichen Blick auf den Holocaust aus der gesamteuropäischen Perspektive zu werfen. Die mehrfach ausgezeichnete deutsch-russische Koproduktion „Paradies“ wurde bei den diesjährigen internationalen Filmfestspielen in Venedig mit dem Silbernen Löwen für die Beste Regie ausgezeichnet und geht als russischer Oscar-Anwärter in der Kategorie „Bester ausländischer Film“ ins Rennen.

Filmvorführungen:

Filmtheater am Friedrichshain
24.11.16 | 21:00 Uhr

Russisches Haus
28.11.16 | 17:30 Uhr

Dunkle Wasser

Thriller 90 Min., 2015
Regie: Roman Karimow
Mit: Dmitrij Bogdan, Irina Starschenbaum, Ewgenij Alechin

Im Zentrum der Handlung stehen drei junge Charaktere: Maxim, seine Freundin Polina und sein etwas weltfremder Bruder Peter, den er aus der Klinik holt, um gemeinsam in ein Abenteuer mit ungeahnten Folgen aufzubrechen. Mit beiden Beinen fest im Leben stehend, hat Maxim vor ein altes Schiff zu restaurieren, welches er blind im Internet gekauft hat. Nach ein paar Stunden Autofahrt finden sich die drei in einem verlassenen Dorf am gefühlten Ende der Welt wieder und werden von den misstrauischen Einwohnern in die schreckliche Geschichte des nach einem Brand verfluchten Schiffes eingeführt und dazu angehalten wieder zu verschwinden.

Während Maxim seinen Plan nicht aufgeben will und bei der Renovierung rational versucht der Wahrheit auf die Spur zu kommen, lässt sich sein Bruder von den mystischen und unheimlichen Geschichten der Dorfbewohner einnehmen und vermischt zunehmend Fantasie und Realität. Das schwankende Geisterschiff, die bröckchenweise ans Tageslicht kommende Wahrheit eines Umweltverbrechens, die verlassene Umgebung und die nicht immer einfache Dreiecksbeziehung der Protagonisten, ziehen ihnen langsam aber sicher den Boden unter den Füßen weg...

Filmvorführungen:

Russisches Haus
25.11.16 | 19:00 Uhr

Filmtheater am Friedrichshain
26.11.16 | 19:00 Uhr

* In Anwesenheit des Regisseurs

Einsatz auf die Liebe

Komödie 95 Min., 2015
Regie: Artjom Michalkow
Mit: Owannes Asojan, Andrej Burkowskij, Katerina Spiza, Andrej Smoljakow, Jan Zapanik, Wadim Andreew, Olga Tumajkina, Polina Maksimowa, Alexander Rewwa, Dmitrij Chrustalew

Die Freundschaft der unterschiedlichen Jugendfreunde Kostja und David wird in einem entscheidenden Moment ihres Lebens auf Herz und Nieren geprüft: während David den Heiratsantrag für seine Freundin Anna plant, konzentriert sich Kostja auf seine Teilnahme an einem internationalen Pokerturnier.

Wie die Umstände so wollen, müssen die Freunde unerwartet in die Rolle des jeweils anderen schlüpfen: Plötzlich ist David derjenige, der das Pokerturnier für sich entscheiden muss und Kostja unvermittelt dabei die auf der Kippe stehende Hochzeit Davids zu retten. Meistern die langjährigen Freunde die Prüfung und schaffen es das Leben des Freundes und damit auch das eigene wieder in geordnete Bahnen zu bringen?

Die bunte, schrille und farbenfrohe Komödie Artjom Michalkows, Sohn des bekannten russischen Regisseurs Nikita Michalkow, entführt das Publikum in das chaotische Leben der sympathischen Charaktere, lässt es mit ihnen lachen, bangen und der Frage nachgehen, was Freundschaft, Liebe und Vertrauen bedeuten.

Filmvorführungen:

Filmtheater am Friedrichshain
23.11.16 | 21:30 Uhr
28.11.16 | 19:00 Uhr

Die Erlösung

Roadmovie 94 Min., 2015
Regie: Iwan Wyrypajew
Mit: Polina Grischina, Karolina Gruschka, Iwan Wyrypajew, Kasimir Liske

Die katholische Nonne Anna wird auf Mission in ein Kloster im Himalaya-Gebirge geschickt. Mit ihren 25 Jahren hat die sensible und etwas weltfremde Frau die Hälfte ihres Lebens in einem polnischen Kloster verbracht und steht mit einem Mal der Herausforderung dieses nicht nur langen, sondern auch persönlich herausfordernden Grenzübertritts gegenüber.

In Ladakh, der tibetischen Region im hohen Norden Indiens wird Anna in eine ihr vollkommen fremde Welt geworfen, lernt neue Kulturen und Religionen kennen und hinterfragt vor diesem Hintergrund ihre eigene Lebens- und Glaubensrealität. Das meditative Roadmovie erzählt einfühlsam und höchst nachvollziehbar von Annas Auseinandersetzung mit sich und der Welt, dem Suchen und Finden der eigenen Identität, vom innigen Glauben und prägenden Begegnungen. Annas Gefühlsleben offenbart sich dem Zuschauer bestechend glaubwürdig inmitten der farbenfrohen tibetischen Kultur und der atemberaubenden Naturkulisse.

Dem international gefeierten und mehrfach ausgezeichneten Film- und Theaterregisseur und Dramaturgen Iwan Wyrypajew gelingen in seinem dritten Werk eindringliche Aufnahmen, die in Indien, Polen und Russland entstanden und von seiner eigenen einstigen Reise in den indischen Norden inspiriert sind.

Filmvorführungen:

Russisches Haus
26.11.16 | 19:00 Uhr

Über die Liebe

Liebeskomödie 115 Min., 2015
Regie: Anna Melikjan
Mit: Renata Litwinowa, Wladimir Maschkow, Ewgenij Ziganow, Alexandra Bortitsch, Michail Efremow, Maria Schalaewa, Wasilij Rakscha, Rawschana Kurkowa, Jurij Kolokolnikow, Julia Snigirj, Alexej Filimonow, Maria Daniljuk, Maxim Lagschkin, Alexander Robak

Liebe ist...? Dieser ewigen Frage gehen die Helden des Episodenfilms nach und entführen den Zuschauer in ihre Welten und Lebensentwürfe, die bunter und unterschiedlicher nicht sein könnten. Wie der Titel verspricht – dreht sich alles um die wichtigste Nebensache der Welt – die Liebe. Die Wege der Protagonisten kreuzen sich auf amüsante Weise früher oder später.

Ob ein junges Paar, das von einem Leben als japanische Anime-Figuren träumt, eine Sekretärin, die ein unmoralischen Angebot ihres Chefs bekommt, eine junge Japanerin, die in Moskau auf der Suche nach dem richtigen Mann ist, ein Graffiti-Künstler auf der Suche nach wahrer Schönheit oder eine Psychologin, die von ihrem Ex-Mann für einen ungewöhnlichen Job angeheuert wird – alle sind sie auf ihrer persönlichen Suche nach einer großen Liebe in Moskau unterwegs.

Die international für ihren einzigartigen Stil, der gekonnt zwischen Arthouse und Mainstream zu balancieren scheint, geschätzte junge Regisseurin Anna Melikjan bringt mit russischer Starbesetzung und zeitgemäßer Ästhetik einen gelungenen Unterhaltungsfilm mit Niveau auf die Leinwand. Neben Renata Litwinowa, der Diva des russischen Films, die dieser Produktion ganz klar das gewisse Etwas verleiht, ist auch Maria Schalaewa, die bereits in Melikjans gefeierten Filmen „Der Star“ und „Alisa – Das Meermädchen“ in der Hauptrolle glänzte, wieder zu sehen. „Über die Liebe“ gewann den Hauptpreis der Jury beim 26ten Kinofestival Kinotavr 2015 in Sotschi.

Filmvorführungen:

Filmtheater am Friedrichshain
25.11.16 | 17:00 Uhr
28.11.16 | 21:00 Uhr

Verklärung

Experimentalfilm 95 Min., 2016
Regie: Tatjana Woronetskaja, Dmitrij Sergin
Mit: Dmitrij Sergin, Irina Gorbatschjowa, Maria Guseewa, Alexej Iljin, Grigorij Kalinin, Sergej Schajdakow, Maria Boltnewa

Die farbenfrohe und fantasievolle Geschichte wird aus Sicht des jungen Max erzählt, der eine ungewöhnliche Gabe hat: seit dem Tod seiner Eltern besitzt er die Fähigkeit durch Raum und Zeit sowie durch die Körper und Köpfe anderer Menschen zu reisen.

Max schlüpft in das Innere dieser Personen, kann mit ihnen interagieren und Einfluss auf sie ausüben und ist somit immer auch ein stückweit mit seinen eigenen Empfindungen und Sehnsüchten konfrontiert. Eines Tages gelangt er in den Körper der Künstlerin Vera und er verliebt sich – ein Erlebnis das ihn auf eine fantastische Reise gehen lässt, die eine etwas andere Wahrnehmung der gewohnten Realität offenbart.

Die Regisseurin Tatjana Woronetskaja versteht ihre bunte Collage von experimentellen Film- und Kunsttechniken als eine filmische Installation. Jedes Bild hat eine eigene besondere Ästhetik, die in ihrer Gesamtheit die facettenreichen und höchst unterschiedlichen inneren menschlichen Welten, die Max durchreist, abbildet. Zu Recht war „Verklärung“ die Sensation des diesjährigen Internationalen Moskauer Filmfestivals.

Filmvorführungen:

Filmtheater am Friedrichshain
25.11.16 | 19:00 Uhr

Russisches Haus
28.11.16 | 19:00 Uhr

Wachschutz

Melodrama 116 Min., 2015
Regie: Alexander Proschkin
Mit: Maria Korowina, Anton Schagin, Wiktor Suchorukow, Alexej Kortnew

Claudia und ihre sechs Kolleginnen arbeiten als Wachschutz einer Metallfabrik in der russischen Pampa. Das Leben in der Provinzstadt ist dementsprechend öde, eine eigene Familie oder einen Liebhaber hat sie nicht und passende Männer sind im Städtchen ohnehin Mangelware. Die Hoffnung auf Ehe hat sie mit ihren 26 Jahren schon lange aufgegeben, doch träumt weiterhin von einem Kind. Oft kreisen die Gespräche der Freundinnen darum, wie dieser innige Wunsch, den sie alle hegen, trotz fehlender Männer erfüllt werden kann.

Es ergibt sich, dass eine Nachtschicht in der Metallfabrik und eine unerwartete Zusammenkunft mit einem Einbrecher Claudias Leben über Nacht verändern sollen. Mit einem Mal ist sie schwanger, auch wenn nicht ganz klar ist woher oder von wem. Auf der Suche nach einer Erklärung, begleitet das Publikum die sympathische, aufgeweckte Claudia und ihre Mädels-Clique und die tolerante und etwas schrullige Dorfgemeinschaft im, wie es sich herausstellt, gar nicht so langweiligen Provinzalltag.

Amüsant und prägnant erzählt Alexander Proschkin die Geschichte Claudias, die sich zwischen Sehnsucht, Träumen und harter Realität bewegt. So bunt und schrill wie die Protagonisten sind auch die Bilder und die Dialoge, aus der Feder des berühmten Drehbuchautoren Juri Arabow stammend, die dem Melodram eine besondere Note geben.

Filmvorführungen:

Filmtheater am Friedrichshain
24.11.16 | 17:00 Uhr
25.11.16 | 21:00 Uhr

Russisches Haus
27.11.16 | 19:00 Uhr

Eisbrecher

Drama 120 Min., 2016
Regie: Nikolaj Chomeriki
Mit: Peter Fedorow, Sergej Puskepalis, Anna Michalkowa, Olga Filimonowa, Alexander Jazenko, Alexander Palj, Witalij Chaew, Alexej I. Barabasch

1985 – Der Eisbrecher „Michail Gromow“ wird von einem riesigen entgegenkommenden Eisberg bedroht. Um der nahenden Kollision zu entkommen, ändert die Besatzung den Kurs und findet sich, immer weiter Richtung Antarktis treibend, in einem endlosen Eismeer wieder. Die draußen herrschende unmenschliche Kälte und düstere Stimmung schlägt sich auch bei der Besatzung nieder: 70 Männer sind im stählernen Rumpf eingepfercht, zur Funkstille und Tatenlosigkeit verdammt.

Die physische Extremsituation wird auf psychologischer Ebene bis aufs Äußerste ausgereizt, zwischenmenschliche Konflikte, Entscheidungen, die zwischen Linientreue, persönlichen Überzeugungen und gesundem Menschenverstand getroffen werden müssen, fordern die Crew durchgehend heraus und überraschen mit immer neuen Kollisionen. Spannungsgeladen und atemberaubend durch die eindrucksvollen Aufnahmen des ewigen Eises überzeugt „Eisbrecher“ nicht zuletzt auch durch hervorragende schauspielerische Leistungen.

Die spektakulären Bilder entstanden unter Regie Nikolai Chomerikis in mehrfachen Expeditionen an Drehorte von Murmansk bis Sewastopol. In Russland wird der millionenschwere Blockbuster zu Recht als russisches Pendant zum Erfolgsfilm „Titanic“ gehandelt.

Filmvorführungen:

Filmtheater am Friedrichshain
27.11.16 | 19:00 Uhr

* In Anwesenheit des Regisseurs

Kickplatz

Jugenddrama 99 Min., 2015
Regie: Eduard Bordukow
Mit: Sergej Romanowitsch, Kiril Degtjarj, Sergej Podoljnyj, Georgij Soskin, Oleg Wasiljkow, Stasja Miloslawskaja, Ruslan Nigmatullin, Artjom Baschenin, Stefan Tawrisjan, Soslan Saseew u.a.

Kostja, Sergej, Mel und der Tänzer sind beste Freunde und ihre gemeinsame Passion ist Fußball, der öffentliche Kickplatz um die Ecke das zweite Zuhause, an dem die ganze Fußball-Clique täglich zusammenkommt. Eines Tages erscheint dort eine fremde Mannschaft, angeführt vom Profi-Fußballer Damir, und macht ihnen den Platz und den stetigen Anspruch darauf streitig.

Nicht im Geringsten daran denkend den Kickplatz langfristig zu teilen, setzen die rivalisierenden Teams ein kompromissloses Turnier an, welches auch die übrigen Anwohner nicht kalt lässt und eine spannende Dynamik entwickelt: Wetten werden abgeschlossen und nach und nach steht nicht nur der Kickplatz als Wetteinsatz auf dem Spiel, sondern Grundsatzfragen der persönlichen und gesellschaftlichen Identität und des friedlichen und respektvollen Miteinanders rücken in den Fokus.

Das Regie-Debüt Eduard Bordukows überzeugt durch seine Emotionalität, Leichtigkeit und jugendliche Dynamik und setzt sich dabei – ohne den moralischen Zeigefinger zu heben – ernsthaft mit dem Thema Fremdenfeindlichkeit auseinander und erhält seine Authentizität gerade durch die Allgegenwärtigkeit und Brisanz der Thematik. Auch musikalisch trifft der Jugendfilm den Zeitgeist mit Musik von L'One und Noize MC sowie den zeitgenössischen Bands „Besondere Halluzinationen“, „Kurara“, „Cosmic LATTE“ u.v.m. „Es ist eine Geschichte über Fußball, über Jugend und über deren Energie, die auch mal über die Grenzen hinausschießt. Und darüber, wie junge Menschen diese Energie in der modernen und zunehmend aggressiven Welt in eine positive Richtung lenken können“, so Bordukow.

Wann und Wo?

23.11.–28.11.16

Filmtheater am Friedrichshain
Russisches Haus

Alle Filme werden mit deutschen Untertiteln gezeigt. Kinokarten werden an den Kassen der jeweiligen Kinos verkauft.

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