Russische Filmwoche Berlin
Filme des
Hauptprogramms

Wyssozki – danke, für mein Leben
(Wyssozki. Spasibo, schto schiwoj)

Eröffnungsfilm

Drama2011, 129 min., OmU
Regie: Pjotr Buslow
Hauptrollen: Oksana Akinschina, Andrej Smoljakow, Iwan Urgant
Filmvorführung:
Delphi Filmpalast	30.11.11	20:00  Uhr Filmschaffende anwesend
Wyssozki – danke, für mein Leben Der Sänger, Lyriker und Schauspieler Wladimir Wyssozki ist in den 70er Jahren der berühmteste Mann in der Sowjetunion. Millionen Menschen kennen seine Lieder, die Verbreitung seiner Musik ist jedoch untersagt, seine Konzerte illegal. In seinen nicht-veröffentlichten Texten prangert Wyssozki u.a. von der Regierung verschwiegene Missstände wie Prostitution und Drogenkonsum an. Selbst vom Drogenkonsum geschwächt macht sich der Musiker auf, zu der abgesagten Tournee anzutreten. Er ahnt aber nicht, dass der KGB in Kooperation mit dem Konzertveranstalter ihm bereits eine Falle gestellt hat… Details »
Der Film behandelt eine wahre Episode aus Wyssozkis Lebensgeschichte und wird in Russland von Kinofans und Wyssozki-Anhängern mit Spannung erwartet. Auch das deutsche Publikum darf sich auf einen tiefen Einblick in das Leben des sowjetischen Idols freuen.

Gleichgültigkeit (Besraslitschije)

Lyrische Komödie2011, 82 min., OmU
Regie: Oleg Fljangolz
Hauptrollen: Fjodor Bondartschuk, Alexandr Baschirow, Olga Schorina
Filmvorführung:
Russisches Haus	02.12.11	20:30 Uhr	Filmschaffende anwesend
Kant Kino 		03.12.11	20:30 Uhr	Filmschaffende anwesend
Kant Kino 		06.12.11	18:00 Uhr
Gleichgültigkeit Moskau. 1960er Jahre. Der junge Pjotr Selutin versucht hartnäckig Schuscha – ein Mädchen, das er beim Tanzen kennengelernt hat – zu einem Rendezvous zu überreden. Dies gelingt ihm nach einigen Versuchen, und obwohl die Zwei recht unterschiedlichen Hobbys nachgehen, finden sie bald zueinander. Wäre da nur nicht eine kriminelle Bande, deren Boss es gar nicht passt, dass „seine“ Schuscha sich mit Pjotr trifft… Details »
„Gleichgültigkeit“ erhielt zurecht den Hauptpreis beim Kinotavr, dem wichtigsten russischen nationalen Filmfest: Ein Großteil der Schwarz-Weiß-Aufnahmen entstand im Jahr 1989 und wurde erst jetzt durch kunstvolle Animationen, wie beim Raumfahrthund Tuzik, von Regisseur Oleg Fljangolz ergänzt. Die nostalgische Aura des Films und die Züge eines einzigartigen Artefakts lassen den Zuschauer einen ästhetischen Hochgenuss empfinden.

Das Haus des Windes
(Dom wetra)

Drama2011, 90 min., OmU
Regie: Wjatscheslaw Zlatopolskij
Hauptrollen: Polina Kutepowa, Denis Newerow, Walerij Barinow
Filmvorführung:
Russisches Haus	01.12.11	20:30 Uhr	Filmschaffende anwesend
Kant Kino 		02.12.11	18:00 Uhr	Filmschaffende anwesend
Russisches Haus	03.12.11	18:00 Uhr
Das Haus des Windes Taisja Lewschina, die in einem Kinderkrankenhaus angestellt ist, erfährt nach einer langen Zeit der Ungewissheit, dass ihr vor zehn Jahren verschollener Sohn an der südlichen Grenze gefallen ist. Um den unerträglichen Schmerz des Verlustes zu dämpfen, entführt sie den siebenjährigen Tjoma aus dem Krankenhaus, der allen medizinischen Diagnosen zufolge nicht mehr lange leben wird. Taisja sorgt sich um ihn wie um ihren eigenen Sohn… Details »
Die Geschichte erweist sich als anspruchsvoll und ungewöhnlich. Es geht um die Macht einer bedingungslosen, beinahe animalischen Liebe, wie viele Menschen in ihrem standardisierten Leben sie gar nicht mehr kennen. Die tiefsinnige, nachdenklich stimmende Thematik und brillante schauspielerische Leistung brachten dem Film zahlreiche Preise und Nominierungen auf nationalen und internationalen Filmfestivals ein.

Lektionen in den Schönen Künsten
(Upraschnenija v prekrasnom)

Ironische Komödie2011, 93 min., OmU
Regie: Viktor Schamirow
Hauptrollen: Goscha Kuzenko, Konstantin Juschkewitsch, Viktor Schmirow
Filmvorführung:
Russisches Haus	06.12.11	18:00 Uhr 
Kant Kino 		04.12.11	20:30 Uhr
Kant Kino 		07.12.11	18:00 Uhr
Lektionen in den Schönen Künsten Eine Gruppe von vier Theaterdarstellern aus Moskau geht mit ihrem Manager auf Tour durch die russische Provinz. Ein bekannter und ziemlich eingebildeter Schauspieler soll den Erfolg des Stücks garantieren. Die restliche Besetzung ist zweitrangig. Im Zugabteil müssten die Schauspieler zum ersten Mal miteinander proben… Details »
Der Film, der mit Konstantin Juschkewitsch beim „Kinotavr“ den Preis für die beste männliche Rolle erhielt, erzählt mit viel Humor von dem alltäglichen Wahnsinn eines Künstlerlebens. Hinter den gewitzten Dialogen verbirgt sich zuweilen bitterer Ernst. Der Idealismus eines jungen Menschen kollidiert mit der Unverfrorenheit müder, enttäuschter Schauspieler. Die Komödie führt dem Zuschauer vor Augen, wie nah Erfolg und Misserfolg, Liebe und Hass, Traum und Realität beieinander liegen können.

Sibirien. Monamour (Sibir. Monamur)

Drama 2011, 102 min., OmU
Regie: Wjatscheslaw Ross
Hauptrollen: Pjotr Zajtschenko, Sergej Nowikow, Lidija Bajraschewskaja
Filmvorführung:
Russisches Haus	04.12.11	20:30 Uhr	Filmschaffende anwesend
Russisches Haus	07.12.11	18:00 Uhr
Kant Kino 		05.12.11	20:30 Uhr	Filmschaffende anwesend 
Sibirien. Monamour Sibirien. Spätherbst. Im verlassenen Dorf Monamour leben der alte tiefgläubige Iwan und sein siebenjähriger Enkel Ljoschka. Sie warten auf den Vater des Jungen, der sie vor zwei Jahren verlassen hat und nicht wiedergekehrt ist. Gleichzeitig kreuzen sich die Wege eines Hauptmanns, seines Fahrers und einer jungen Prostituierten… Details »
Das tiefgründige Drama fasziniert in erster Linie durch seine Authentizität. Das harte, von der erbarmungslosen Natur bestimmte Leben der Menschen wird genau so gezeigt, wie es ist – ohne Übertreibungen, ohne Beschönigungen. Und manchmal glaubt der Zuschauer in eine verkehrte Welt zu blicken: Oft handelt der Mensch wie ein wildes Tier, wohingegen ein wilder Hund sehr menschliche Züge aufweisen kann. Doch auch in dieser trostlosen Einöde verleihen Glaube und Hoffnung dem menschlichen Dasein letztendlich einen Sinn.

Mein Papa ist Baryschnikow
(Moj papa Baryschnikow)

Tragikomödie2011, 88 min., OmU
Regie: Dmitrij Powolockij, Mark Drugoj
Hauptrollen: Dmitrij Wyskubenko, Anatolij Kot, Anna Michalkowa
Filmvorführung:
Russisches Haus	01.12.11	18:00 Uhr	Filmschaffende anwesend
Russisches Haus	04.12.11	18:00 Uhr 
Kant Kino 		03.12.11	18:00 Uhr	Filmschaffende anwesend
Mein Papa ist Baryschnikow Moskau, 1986, Beginn der Perestroika. Der 14-jährige Borja wohnt mit seiner Mutter in einem Vorort von Moskau und besucht die angesehene Schule des Bolschoi Theaters. Tapfer kämpft sich der kleine Held durch den rauen Alltag der Balletschule, bis ihm eines Tages etwas Unglaubliches bewusst wird: Alles deutet darauf hin, dass sein Vater der berühmte Tänzer Michail Baryschnikow ist… Details »
Der charmante Blick auf die Zeit der Perestroika aus der Perspektive des naiven Borja spiegelt die Werte und Bedürfnisse der Jugendlichen aus der damaligen Zeit wider. Tradition und Moderne gehen hier Hand in Hand: Borjas Wunsch nach großem Ruhm auf der Bühne steht seiner Begeisterung für moderne ausländische Musikgruppen nicht im Wege. Gleichzeitig wird die traurige Problematik eines Jungen, der verzweifelt nach einer Vaterfigur sucht, einfühlsam dargestellt.

Liebe, Lust und Frust 3 (Ljubow-morkow 3)

Familienkomödie 2010, 90 min., OmU
Regie: Sergej Ginzburg
Hauptrollen: Kristina Orbakajte, Goscha Kuzenko, Lija Achedschakowa
Filmvorführung:
Russisches Haus	02.12.11	18:00 Uhr	Filmschaffende anwesend
Kant Kino 		01.12.11	18:00 Uhr	Filmschaffende anwesend
Kant Kino 		04.12.11	18:00 Uhr	Filmschaffende anwesend
Liebe, Lust und Frust 3 Bei den Golubews herrschen wieder einmal chaotische Zustände. Ohne Ankündigung erscheinen Schwiegervater und Schwiegermutter, die sich bereits seit der Hochzeit ihrer Kinder Marina und Andrej vor 15 Jahren nicht ausstehen können. Lisa, Marinas Mutter, ist feinfühlig und liebt Musik und Poesie über alles. Der Oberst Wladimir, Andrejs Vater, glaubt, dass man nur dann ein „echter Mann“ sein kann, wenn man streng und diszipliniert mit sich und allen anderen umgeht. Ein unerwartetes Ereignis ändert plötzlich die Rollen in der Familie… Details »
Auch im 3. Teil von „Liebe, Lust und Frust“ stehen Familienkonflikte und deren Lösungen im Vordergrund. Um die Gefühle und Ansichten des Anderen zu verstehen, muss man ihn zunächst aus einer neuen Perspektive kennenlernen. Die Komödie bietet Kindern und Erwachsenen ein lustiges und abenteuerreiches Filmvergnügen.

Es war einmal eine Frau (Schyla-byla odna baba)

Epochales Drama 2011, 150 min., OmU
Regie: Andrej Smirnow
Hauptrollen: Darja Ekamasowa, Wlad Abaschin, Maxim Awerin
Filmvorführung:
Kant Kino 		02.12.11	20.30 Uhr
Russisches Haus	06.12.11	20:30 Uhr
Es war einmal eine Frau Gouvernement Tambow. Anfang des 20sten Jahrhunderts. Die russische Landbevölkerung durchlebt schwierige Zeiten – den Ersten Weltkrieg, Revolutionen und einen Bürgerkrieg. Im Zentrum der Handlung steht das Schicksal der einfachen Bäuerin Warwara und ihre Beziehungen zu verschiedenen Männern. Anhand ihres Lebens und ihrer Liebe werden die ersten zwanzig Jahre des letzten Jahrhunderts im revolutionären Russland eindrucksvoll porträtiert. Details »
Der Zuschauer erkennt sehr bald, dass die Protagonistin als Pars pro toto für das ganze gebeutelte Land fungiert. Mit einer geradezu unmenschlichen Geduld und einem starken Überlebensdrang quält sie sich durch menschenverachtende Zustände, eine Frau unter Tausenden ihresgleichen. Das gelungene epochale Volksdrama setzt sich eindringlich mit dem Untergang des russischen Bauerntums, wie es zuvor viele Jahrhunderte existierte, auseinander. Kein Film für schwache Nerven!

Zwei Tage (Dwa dnja)

Romantische Komödie 2011, 90 min., OmU
Regie: Awdotja Smirnowa
Hauptrollen: Ksenija Rappoport, Fjodor Bondartschuk, Irina Rozanowa
Filmvorführung:
Russisches Haus	07.12.11	20:30 Uhr
Kant Kino 		05.12.11	18:00 Uhr
Kant Kino 		06.12.11	20:30 Uhr
Zwei Tage Der stellvertretende Wirtschaftsminister Pjotr Drozdow besucht ein Provinzmuseum, dass einem halbvergessenen russischen Schriftsteller gewidmet ist. Grund dafür ist der Wunsch des ortsansässigen Gouverneurs das Museum durch eine neue Residenz zu ersetzen. Anfangs unterstützt Drozdow dieses Vorhaben, bis ihm die eigensinnige Literaturwissenschaftlerin Mascha begegnet… Details »
Die liebevoll inszenierte und farbenfrohe romantische Komödie zeigt die Liebesgeschichte zweier Menschen, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Beide wissen ihre Ansichten gut zu vertreten, was ihre witzigen, aber auch scharfsinnigen Dialoge zum Ausdruck bringen. Dabei geht es nicht nur um die Frage nach dem Schicksal des Museums, sondern auch um eine Frage, die sich so viele von uns stellen: Gibt es sie, die in der Literatur so häufig beschriebene wahre romantische Liebe?

Generation P (Generation P)

Tragikomödie 2011, 120 min., OmU
Regie: Viktor Ginzburg
Hauptrollen: Wladimir Epifancew, Michail Efremow, Andrej Fomin
Filmvorführung:
Kant Kino 		01.12.11	20:30 Uhr	Filmschaffende anwesend
Russischen Haus	03.12.11	20:30 Uhr	Filmschaffende anwesend
Kant Kino 		07.12.11	20:30 Uhr
Generation P Moskau. 90er Jahre. Wawilen Tatarskij gehört der sogenannten „Generation P“ – P wie Pepsi, das die sowjetische Jugend dem Getränk Coca Cola bevorzugte – an. Er gerät zufällig in die Werbebranche und macht dort dank seiner Begabung fürs Erfinden von einprägsamen Werbeslogans schnell Karriere. Tatarskijs Hauptaufgabe besteht darin, westliche Marken der russischen Mentalität anzupassen. Auf der Suche nach dem perfekten Slogan schreckt der junge Mann nicht einmal vor Drogen zurück und gerät immer tiefer in den rasanten Strudel der PR-Welt… Details »
Der Film basiert auf dem berühmten gleichnamigen Roman des Autors Viktor Pelewin, welcher bereits im Jahr 1999 gleich nach seinem Erscheinen in Russland von mehreren Verlagen in deutscher Sprache herausgebracht wurde. „Generation P“ zeigt treffend die Entwicklung der russischen Gesellschaft in den 90er Jahren und nimmt den Zuschauer mit auf eine packende Reise durch Wirklichkeit, Science Fiction, Halluzinationen und Esoterik.

Sovexportfilm präsentiert:

Alisa, das Meermädchen (Rusalka)

Drama 2007, 115 min., OmU
Regie: Anna Melikian
Hauptrollen: Mascha Schalajewa, Jewgenij Zyganow, Maria Sokowa
Filmvorführung:
Russisches Haus	05.12.11	17:00 Uhr 
Alisa, das Meermädchen Ein quirliges, kleines Mädchen lebt mit seiner Familie am Meer. Sein Leben verläuft recht gewöhnlich, bis es eines Tages entdeckt, dass es die Fähigkeit besitzt, Wünsche in Erfüllung gehen zu lassen. Mit 18 Jahren verlässt die zauberhafte junge Frau ihre Heimatstadt am Meer und zieht nach Moskau, wo sie einem Mann begegnet, der Grundstücke auf dem Mond verkauft. Eine wunderbare Liebesgeschichte beginnt. Details »
„Rusalka” eröffnete 2008 die Panorama-Sektion der Berlinale. Dessen Katalogtext beschreibt „Rusalka” als „ein modernes Märchen, in dem sich alte Mythen und jugendliche Imagination zu einer surrealen Großstadtromanze verbinden. Und ebenso ‚traumhaft’ wie deren Handlung ist der visuelle Stil, in dem Anna Melikian von den Abenteuern ihrer ins Binnenland gespülten ‚Meerjungfrau‘ erzählt“. Die talentierte Regisseurin Anna Melikian zählt zu den prominentesten Vertreterinnen des jungen russischen Kinos.

Lass uns Liebe machen (Sajmjomsja ljubowju)

Melodram 2002, 86 min., OmU
Regie: Denis Jewstigneew
Hauptrollen: Kirill Malow, Andrej Nowikow, Jewgenij Cyganow
Filmvorführung:
Russisches Haus	05.12.11	19:00 Uhr 
Lass uns Liebe machen Der Erstsemester Igor Tjulenew lebt in einem Wohnheim und sieht jeden Tag zu, wie sich seine Kommilitonen verlieben, trennen, heiraten, miteinander schlafen… Ihr Leben ist reich an leidenschaftlichen Gefühlen und stürmischen Dramen. Nur Igor stellt sich bei den Mädchen ziemlich ungeschickt an und erntet vorwiegend Gelächter oder mitleidige Blicke, wenn er sein Glück versucht. Jedoch will der junge Student nicht aufgeben und macht sich auf die Suche nach der ersten Liebe… Details »
„Lass uns Liebe machen“ versucht auf feinsinnige Art, die Grenze zwischen oberflächlichen, auf die körperliche Sexualität reduzierten Beziehungen und intensiven, wenn auch manchmal unter gespielter Bedeutungslosigkeit kaschierten Gefühlen aufzuzeigen. Für manche Beteiligten endet das Erkennen dieses Unterschieds mit einem Happy End, andere müssen dafür einen hohen Preis zahlen.

Plus Eins (Pljus odin)

Melancholische Liebeskomödie2008, 96 min.
Regie: Oksana Bytschkowa
Hauptrollen: Madlen Dschabrajlowa, Jethro Skinner, Wladimir Ilin
Filmvorführung:
Russisches Haus	05.12.11	20:30 Uhr 
Plus Eins Mascha, Übersetzerin und Anfang 30, ist ein moderner russischer Großstadtsingle. Ihr Leben – das sind Termine, ihr Anrufbeantworter, und englische Texte bis spät in die Nacht. Doch dann kommt der englische Puppenspieler Tom nach Moskau. Und ausgerechnet die spröde Mascha soll für den irrwitzigen Künstlerhippie sein Puppenseminar übersetzen. Tom kennt keine Tabus, also muss Mascha plötzlich Kondom-Großeinkäufe dolmetschen und sieht sich beim spontanen Tangotanz im Restaurant Teller und Tassen zerdeppern. Ein Alptraum für das Mauerblümchen. Doch auf einmal beginnt sie zu lächeln... Details »
Regisseurin Oksana Bytschkowa, die schon mit ihrem Debüt, der romantischen Komödie Piter FM, einen echten Hit an den russischen Kinokassen landete, gelingt es, ihre Mascha behutsam auf die Suche nach der wunderbaren Leichtigkeit des Seins zu schicken, ohne dass der Film zu einer banalen Hollywood-Komödie verkommt. Bytschkowas Geheimnis ist wohl, dass sie sich Zeit für ihre Charaktere nimmt. Der triste Moloch Moskau macht dabei mit seiner Heldin eine traumhafte Verwandlung durch, bringt komische, ja poetische Momente hervor, so dass der Zuschauer sich schon bald in einem neuen Paris wähnt. Eine wunderschöne, melancholische Hommage an das Leben und die Liebe.

Wann und Wo?

Das Rahmenprogramm:
18.11.–27.11. im » Zeughauskino

Eintrittspreis: 5,- €

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Die Russische Filmwoche:
30.11.–7.12. im » Delphi Filmpalast,
im » Russischen Haus
und im » Kant Kino

Eintrittspreise:
Eröffnungsfilm: 10,- €
Andere Filmvorführungen: 8,- €

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Kinokarten werden an den Kassen der jeweiligen Kinos verkauft.

Filausschnitte
Filmausschnitte aus den Filmen
2008–2010