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Filmvorführung „Der Geograf, der den Globus austrank“

Drama 120 min., 2014, OmU
Regie: Alexander Veledinski
Mit: Konstantin Chabenski, Jelena Ljadowa, Alexander Robak

Die Filmvorführung findet anlässlich des Bildungs- und Kulturtreffens für Russischlehrkräfte im Rahmen des Bundescups „Spielend Russisch lernen“ in Kooperation mit GAZPROM Germania und der Russischen Filmwoche in Berlin statt.

Die Veranstaltung ist offen für alle, der Eintritt ist frei.
05.09.2015, 18:30 Uhr
Russisches Haus der Wissenschaft und Kultur
Friedrichstraße 176–179
10117 Berlin
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Der Erdkundelehrer Viktor Sluzhkin ist ein „überflüssiger“ Mensch à la Oblomow und ein Antiheld unserer Zeit. Trotz seiner Trunksucht ist er ein Liebling der Frauen, ausgenommen seiner eigenen. Als ob das Leben in der Provinzstadt Perm nicht schwer genug wäre, macht sich Viktor zusammen mit seiner Schülergruppe zu einer Rafting-Tour auf einem der reißenden Flüsse des Ural-Gebirges auf.

Der waghalsige Trip wird zu einer Grenzerfahrung, einer seelischen Reinigung von den verworrenen Niedrigkeiten des tristen Alltags. Viele Motive verdichten sich hier zu einer Art Enzyklopädie des neuen russischen Lebens, und die gewaltigen Dimensionen der unberührten Natur in Russland beeindrucken immer wieder aufs Neue. Der hochemotionale Film von Alexander Veledinski, der auf dem gleichnamigen Roman des bekannten Autors Alexei Iwanow basiert, wurde beim „Kinotavr“ 2013 in Sotschi mit Preisen überhäuft.

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3. Lange Nacht der Filmfestivals

Aller guten Dinge sind drei: Nach den Riesenerfolgen in den letzten Jahren findet zum dritten Mal die LANGE NACHT DER FILMFESTIVALS statt. Am 29. August 2015 präsentiert das Netzwerk der Berliner Filmfestivals – Festiwelt – das große Spektrum von 20 Berliner Filmfestivals im ZUKUNFT am Ostkreuz. Filme, Konzerte sowie Events geben Einblicke in die bunte Landschaft des Festivalschaffens. Die Lange Nacht bietet Filmliebhabern, Profis und Experten eine wichtige, vielfältige sowie unterhaltsame Plattform und einen leichteren Weg zueinander. Parallel an vier verschiedenen Orten werden im Kino ZUKUNFT in über 1200 mitreißenden Minuten 120 Filme aus der ganzen Welt gezeigt – Special Screenings, Festival-Highlights und mehr.

Lange Nacht der Filmfestivals
Samstag, 29. August 2015
ZUKUNFT am Ostkreuz
Laskerstraße 5
10245 Berlin-Friedrichshain
zukunft-ostkreuz.de

Die Russische Filmwoche präsentiert auf der 3. Langen Nacht der Filmfestivals drei filmische Highlights von Sankt-Petersburger Staatlichen Hochschule für Film und Fernsehen:

Jeder erster (2014) von Nicholay Kotyash: Im Restaurant merkt Anna Andreevna, dass ihr die Brieftasche gestohlen wurde und ruft die Polizei. Plötzlich überschlagen sich Ereignisse nach einem Schneeballprinzip bis Situation immer mehr aus dem Ruder gerät.

Bärenberg (2014) von Vagenak Balayan: Ein Dorf in Armenien. Kurz vor ihrem Tod, spricht die alte Anush ihren letzen Willen aus und verpflichtet ihren Mann sie nicht zu beerdigen, sondern auf dem Bärenberg zu verbrennen und die Asche in den Wind zu zerstreuen. Leichter gesagt als getan.

Balam (2014) von Dinars Dzhanbosynova: Wolgadeutsche wurden auf Befehl Stalins in die Wüste der Kasachischen Sowjetrepublik deportiert. Rührendes Schwarzweiß-Filmgemälde über die Nächstenliebe jenseits der Kriegsfronten und Nationalitäten.

Die LANGE NACHT DER FILMFESTIVALS ist ein Projekt von Festiwelt e.V. in Kooperation mit ZUKUNFT am Ostkreuz. Mit freundlicher Unterstützung von ASK HELMUT GmbH, Berliner Fenster, Berliner Filmfestivals, Dinamix Media GmbH, EXBERLINER Magazine, HUTHevents Veranstaltungstechnik und –produktion.

Russische Filmwoche lädt auch in diesem Jahr zu einer Open-Air-Vorführung im Rahmen der Deutsch-Russischen Festtage in Karlshorst ein

Am 13. Juni 2015 um 22.00 Uhr wird der Publikumsliebling des letzten Jahres – „Jungs“ von Renat Dawletarow – gezeigt. Mit den jungen Helden des Films erlebt der Zuschauer mitreißende Abenteuer, echte Freundschaft und jugendliche Romantik.

JUNGS (ПАЦАНЫ), 2014; Regie: Renat Dawletiarow; Darsteller: Jurij Dejnekin, Dascha Mel´nikowa, Nikita Kalinin; 100 Min. OmdU

Sowjetunion: In den 1970er Jahren hält die zuvor „verbotene“ westliche Mode Einkehr: Schlaghosen, lange Haare und Rock ´n Roll. Die Teenager Lescha, Dema, Kisel und Tanja verbringen ihre Zeit meist draußen auf der Straße, wo sich für sie das eigentliche Leben abspielt – Motorradrennen, Schlägereien und die erste große Liebe…

Wer auf der Suche nach aktuellen Informationen zur 11. Russischen Filmwoche ist, sollte unbedingt am Stand der Russischen Filmwoche auf dem Gelände der Deutsch-Russischen Festtage vorbeischauen.

Die 6. Berlinale Party von Festiwelt am Freitag, den 6. Februar 2015 in der Homebase

Russische Filmwoche und über 20 Berliner Filmfestivals sind dabei: wir feiern gemeinsam mit der Berliner Filmszene und dem Berlinale-Publikum. Alle sind willkommen! Der Eintritt ist frei.

18 Uhr: Live!Ammunition!
20 Uhr: Festivals together & Snack Attack
21 Uhr: Party

Am Potsdamer Platz in der HOMEBASE BERLIN
Köthener Straße 44, 10963 Berlin
Näheres hier: www.festiwelt-berlin.de

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Bilder der Eröffnung der Russischen Filmwoche am 26.11.2014 im Kino International

Bilder vom Empfang in der Russischen Botschaft am 27.11.2014

Film „Und noch ein Jahr“

Wir bedauern es sehr, dass Regisseurin Oksana Bytschkowa ihre Teilnahme an der Russischen Filmwoche Berlin aus familiären Gründen kurzfristig absagen musste.

Zwei Anlässe – eine Party

Zum Anlass nimmt die Russische Filmwoche in Berlin ihr zehnjähriges Bestehen und das Restaurant Chagall seine Neueröffnung, um eine Party zu feiern! Seid am 27. November 2014, ab 21:30 Uhr dabei, wenn Marynka Nicolai und DJ Goldfinger mit „Frame25“, einem Liveprogramm aus Remakes international bekannter und russischer Soundtracks, auf den Abend einstimmen. Danach heitzt DJ Goldfinger und DiscoMachina mit „Moscow Discow“ die Stimmung auf der Tanzfläche an. Mit einem Mix aus Discohits und Technobeats kann bis open End in einer super Location im Chagall am Senefelderplatz getanzt und gefeiert werden. Eintritt frei.

Adresse:
Kollwitzstraße 2, 10405 Berlin, U-Bahn Senefelderplatz

Download Flyer

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Die Farbe der Frauenpower

Die Eröffnung der 10. Russischen Filmwoche wartet mit Videokunst, Livemusik und starkem Frauenkino auf.

Für die Eröffnung der zehnten Ausgabe der Russischen Filmwoche am 26. November im Kino International haben sich die Organisatoren ein ganz besonderes Eröffnungsprogramm ausgedacht. Neben Videokunst und einer musikalischen Liveperformance präsentiert sich die Filmwoche dabei auch in frischem Gewand: die Farbe des Abends wird Himbeerrot! Nicht weniger strahlend ist auch der Eröffnungsfilm „Der Star“, mit dem die Regisseurin Anna Melikjan schwere Themen mit der ihr eigenen Leichtigkeit verfilmt und Frauen eine starke Stimme auf der Leinwand verleiht.

In ihrem neuesten Film verknüpft Anna Melikjan die Geschichte dreier Menschen, die gegensätzlicher nicht sein könnten: Mascha ist nicht besonders begabt, dafür voller Optimismus und bereit, alles zu opfern, um Filmstar zu werden. In einem Nachtclub trifft sie Kostja, den Sohn eines Moskauer Oligarchen. Der Junge flieht aus dem goldenen Käfig des Elternhauses, um das wahre Leben zu spüren. Bald hat er dabei auch seine berechnende Stiefmutter Rita im Schlepptau.

Melikjan, die mit ihrem Debütfilm „Die Meerjungfrau“ internationale Bekanntheit und zahlreiche Auszeichnungen erhielt, darunter den Preis für die beste Regie des Sundance Film Festivals, liefert mit „Der Star“ ein Märchen für Erwachsene über die exzentrische Moskauer Gesellschaft zwischen Arm und Reich. Sie überzeugt dabei nicht nur durch ihre junge und dynamische Bildsprache, sondern stellt zudem durch überraschende Wendungen vertraute Klischees über das moderne Frauenbild gekonnt in Frage, ohne den Zeigefinger zu erheben.

Damit steht Melikyan auch für einen Trend, der sich wie ein (himbeer)roter Faden durch das Programm der diesjährigen Russischen Filmwoche zieht: Frauen spielen derzeit eine wichtige Rolle sowohl auf den russischen Leinwänden, als auch hinter den Kulissen. So waren acht der 14 Wettbewerbsfilme des Festivals „Kinotavr“ in Sotschi Beiträge von Regisseurinnen. Dazu gehörte auch Oksana Bytschkowa, die mit dem Film „Und noch ein Jahr“ ebenfalls auf der Russischen Filmwoche vertreten ist. Auch im Mittelpunkt der „Langen Nacht des Studentenfilms“, im Rahmen derer Absolventen der Russischen Staatlichen Universität für Kinematografie (VGIK) am 30.11. im Filmtheater am Friedrichshain ihre Arbeiten vorstellen werden, stehen vor allem starke Frauen. Zwei Dokumentarfilme des Haupt – und Rahmenprogramms der Filmwoche wurden ebenfalls von jungen Regisseurinnen gedreht – „Terror: im Film und in der Wirklichkeit“ von Taissija Reschetnikowa und „Ungewollt“ von Sofia Geweiler.

Abgerundet wird die feierliche Eröffnung der Jubiläumsausgabe mit einem vielfältigen Rahmenprogramm. Eine futuristische Video-Kunst-Installation des international anerkannten Künstlers Aleksej Beljaew-Gintowt, des Preisträgers des Kandinski-Preises, wird im Foyer des Kino International zu bewundern sein. Zu einem Grenzgang zwischen tanzbarer Elektromusik und großem Kino wird das russische, in Amsterdam lebende Duo Marynka Nicolai und DJ Goldfinger einladen. Eigens für die 10. Russische Filmwoche haben sie unter dem Titel Frame25 ein Live-Programm aus Remixes international bekannter Soundtracks entwickelt.

Wer selbst erleben möchte, mit welchen Überraschungen die Eröffnung der 10. Russischen Filmwoche am 26. November 2014 ab 19.30 Uhr im Kino International außerdem aufwartet, sollte sich ab sofort eines der begehrten Tickets an den Kassen der beteiligten Kinos sichern.

Russische Filme räumen in Cottbus ab

Zwei russische Filme, die in der diesjährigen Russischen Filmwoche in Berlin im Programm sind, haben die beiden Hauptpreise des 24. Filmfestival des osteuropäischen Films Cottbus gewonnen. Das freut uns sehr und unsere besten Glückwünsche für die Filmmacher! Der Film „Corrections Clas“ („Die Korrekturklasse“) von Iwan Twerdowski hat den Hauptpreis des Festivals als Bester Film gewonnen und „Der Test“ von Alexander Kott den zweiten Preis für die beste Regie. Beide Filme werden im Filmtheater am Friedrichshain am 29.11. und 3.12. mit deutschen Untertiteln gezeigt, die „Die Korrekturklasse“ am 29.11. um 17 Uhr und am 3.12. um 19 Uhr, „Der Test“ am 29.11. um 19 Uhr und am 3.12. um 21 Uhr.

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Im Zeichen der Jugend

Junge Filmemacher präsentieren brandaktuelle Themen auf der 10. Russischen Filmwoche.

Mit ihren zehn Jahren des Bestehens ist die Russische Filmwoche mittlerweile zwar den Kinderschuhen entwachsen, Langeweile oder gar Routine soll es deswegen aber nicht geben. Passend dazu stehen im Mittelpunkt des diesjährigen Jubiläumsprogramms vor allem junge Menschen. Jugendliche, die bereits in der Schule gegen die Vorurteile der Erwachsenenwelt ankämpfen müssen, ein junges Paar, das eine turbulente On-Off-Beziehung in Moskau führt, erfolglose Studienkumpel, die das ganz große Ding im Gangsterbusiness drehen wollen - das sind nur ein paar der Helden, die vom 26. November bis 3. Dezember 2014 die Leinwände der Hauptstadt erobern werden. Viel Aufmerksamkeit widmet die diesjährige Russische Filmwoche dabei auch jungen Filmemachern, die ihre Arbeiten bereits zum dritten Mal im Rahmen der Russischen Filmwoche präsentieren.

Seit 2011 engagieren sich die Russische Filmwoche und ihr Hauptförderer GAZPROM Germania verstärkt und erfolgreich für die Nachwuchsförderung im Filmbereich. Dieses Engagement wird kontinuierlich ausgebaut und mit einer „Langen Nacht des Studentenfilms“, am 30. November im Filmtheater am Friedrichshain als Programmschwerpunkt nachhaltig etabliert. In den drei Blöcken aus je drei Kurzfilmen sind nicht nur die Abschlussarbeiten von Absolventen der Russischen Staatlichen Universität für Kinematografie (VGIK) vertreten. Erstmals kann das Berliner Publikum auch Filme des renommierten russischen Studentenfilmfestivals „St. Anna“ erleben, das 2014 zum 21. Mal in Moskau stattfand.

Thematisch widmen sich die Abschlussfilme der VGIK vor allem dem Leben junger Frauen: Der Regisseur Anton Kolomejec zeigt in seinem Film „Vier Frauen“ (25 min, 2013) beispielsweise den Alltag von vier Schauspielerinnen und ihr Leben hinter den Kulissen, während Sofia Geweiler sich in ihrer Dokumentation „Ungewollt“ (28 min, 2013) mit dem gesellschaftlich relevanten Thema der ungewollten Schwangerschaft auseinandersetzt. Eine bunte Mischung aus unterschiedlichen Genres und Themen stellt dagegen die Auswahl der preisgekrönten Filme des Festivals „St. Anna“ dar. Ob Animationsfilm, Experiment im Genre der absurden Fanstatik oder Kurzfilm über die Emigration, allen Regisseuren gemeinsam ist ihr ungetrübter Blick auf die heutige Wirklichkeit.

Schonungslos, fast dokumentarisch schildert auch der Regisseur Iwan Twerdowski in seinem Film „Die Korrekturklasse“ die Realitäten der Lebenswelt von Jugendlichen am Rande der Gesellschaft. Alena, die aufgrund einer Krankheit im Rollstuhl sitzt, erhält nach Jahren des Hausunterrichts einen Platz in der Klasse, wo Jugendlicher aufgrund ihrer geistigen oder körperlichen Handicaps abgeschottet vom Rest der Schule unterrichtet werden. Als Alena sich in einen ihrer Mitschüler verliebt, beginnt ein Kreislauf aus Erniedrigungen, Verrat und Gewalt. Dabei gelingt es Twerdowski in seinem mit Spannung erwartetem Spielfilmdebüt, die Gefühlswelt seiner Hauptdarsteller liebevoll zu erzählen und so eine Gesellschaft zu entlarven, in der die moralischen, nicht die körperlichen Entstellungen das eigentliche Problem sind.

Eine ganz andere Erzählweise findet Oksana Bytschkowa für ihr Melodram „Und noch ein Jahr“. Shenja und Jegor sind Anfang zwanzig, verliebt und überglücklich. Doch die junge Liebe wird auf eine harte Bewährungsprobe gestellt, als Shenja eine neue Arbeit annimmt und in der Gesellschaft ihrer neuen Hipster-Arbeitskollegen aufblüht. Wie schon in ihrem erfolgreichen Debütfilm „Piter FM“ zeichnet sich die Regisseurin durch eine Bildsprache aus, die modern ist, ohne kitschig zu werden. Gepaart mit einem frischen Soundtrack bietet Bytschkowas popkulturelle Ästhetik auch dem westeuropäischen Publikum eine Identifikationsfläche mit dem Leben junger Menschen in Moskau und ist damit einzigartig in den russischen Kinos.

Für einige Lacher dürfte die Kriminalkomödie „Alles auf einmal“ sorgen. Die rasante Geschichte über drei erfolglose Studenten, die mit einem Drogendeal ihre Sorgen auf einen Schlag loswerden wollen, liefert die russische Antwort auf Guy Ritchies Kultfilm „Bube, Dame, König, Gras“. Auch in diesem Jahr ist also wieder vor allem Vielfalt Programm: neben cineastischen Experimenten, wie dem Schwarz-Weiß-Film „Der Sohn“, wird es mit dem Thriller „Die Flüchtigen“, dem Drama „Der letzte Sommer“ oder dem Historiendrama „Poddubny“ auch den gewohnten Genremix auf der Russischen Filmwoche geben. Eines ist dabei jedoch allen Filmen gemeinsam. Im Mittelpunkt stehen junge Helden, die sich auf ihre Weise den großen Fragen des Lebens stellen und die Zuschauer auf die spannende Suche nach Antworten über Jahrzehnte, Generationen und geografische Grenzen hinweg mitnehmen.

Plakat der ersten Russischen Filmwoche 2005 in Berlin

Die Russische Filmwoche feiert in diesem Jahr ihr 10. Jubiläum

Ein Geburtstag, der mit einem spannenden und vielfältigen Programm, neuen russischen Filmen und vielen Überraschungen gefeiert wird – vom 26. November bis 3. Dezember im Kino International, im Russischen Haus und im Filmtheater am Friedrichshain. Das Festival steht unter der Schirmherrschaft des Regierenden Bürgermeisters von Berlin, Klaus Wowereit, und des Außerordentlichen und Bevollmächtigten Botschafters der Russischen Föderation in der Bundesrepublik Deutschland, Vladimir M. Grinin. Auch in diesem Jahr ist Hauptförderer die GAZPROM Germania, die dem Festival seit seinen Anfängen ein zuverlässiger Partner ist.

Trailer der Russischen Filmwoche in Berlin 2014

Großer Erfolg für die „2. Lange Nacht der Filmfestivals“

Nach ihrem Riesenerfolg im letzten Jahr fand zum zweiten Mal die Lange Nacht der Filmfestivals statt. Am 23. August 2014 präsentierte das Netzwerk der Berliner Filmfestivals – Festiwelt – das große Spektrum der über 30 Festivals im ZUKUNFT :: Ranch am Ostkreuz. Kurz- und Langfilme, Panels, Konzerte sowie weitere Events gaben Einblicke in die bunte Landschaft der Festivals. Diese Nacht bot Filmliebhabern, Profis und Experten eine wichtige Plattform und einen leichteren Weg zueinander. Parallel an vier verschiedenen Orten wurden im Kino Zukunft über 1.000 mitreißende Minuten Film aus der ganzen Welt gezeigt. Das Open-Air-Programm wurde mit dem Highlight der Russischen Filmwoche 2013 „Ein langes und glückliches Leben“ von Boris Khlebnikov eröffnet.

Nahezu 1 000 Besucher nutzten die Gelegenheit und schauten Kurz- und Langfilme vom späten Nachmittag bis in die frühen Morgenstunden. Bei gutem Essen sowie Kaffee-Spezialitäten, Cocktails und vielen weiteren Getränken blieben die meisten Besuchern vom frühen Abend bis in die späte Nacht. Zwischen den zahlreichen Filmen konnten sie sich ausspannen, spannende Panels besuchen und zu Live-Musik oder DJ-Mixes tanzen. Das Konzept ging vollends auf und die Organisatoren der LANGEN NACHT DER FILMFESTIVALS planen bereits eine Fortsetzung für den Sommer 2015.

www.festiwelt-berlin.de

2. Lange Nacht der Filmfestivals

Über 20 Filmfestivals präsentieren sich auf der „2. Langen Nacht der Filmfestivals“ am Samstag, den 23. August. Die Besucher erwarten Musik, Panels, Leckereien und über 1.000 Minuten Film.

Details hier www.festiwelt-berlin.de

Russische Filmwoche lädt auch in diesem Jahr zu einer Open-Air-Vorführung im Rahmen der Deutsch-Russischen Festtage in Karlshorst ein

Am 7. Juni 2014 um 22:00 Uhr präsentieren wir anlässlich des deutsch-russischen Jahres der Sprache und Literatur den Film „Erzählungen“ (OmdU, 105 Min, Regie: Michail Segal). Ein junger Schriftsteller gibt ein Manuskript mit vier Kurzgeschichten in einem großen Moskauer Verlagshaus ab. Dort bleibt es liegen und die Erzählungen beeinflussen auf mysteriöse Art und Weise das Leben derjenigen, die darin lesen…

Ein im wahrsten Sinne des Wortes „zündender“ Puschkin, Liebende mit großem Alters-, aber auch Bildungsabstand, Hochzeitsverträge und Schmiergelder, die ihren Kreislauf durch alle Gesellschaftsschichten nehmen – in vier kurzweiligen Episoden wirft Segal einen augenzwinkernden Blick auf den russischen Alltag.

Mit seinem zweiten Spielfilm brachte der Nachwuchsregisseur und Schriftsteller sein eigenes Buch 2012 auf die Leinwand. Der spannende Erzählstoff und die gelungene Mischung aus intellektuellem Tiefgang und guter Unterhaltung begeisterten Kritiker und Publikum gleichermaßen. Segal ist außerdem einer der angesagtesten Videoclip-Regisseure Russlands, er arbeitete mit den bekanntesten Rockbands und Hip Hop Künstlern zusammen: unter anderem mit Kasta, dessen Leadsänger Wladislaw Leschkewitsch nicht nur den Schriftsteller in „Erzählungen“ spielt, sondern auch die Musik zum Film lieferte.

10 Jahre – 10 Fragen – 3 Gewinner!

Das Bangen hat ein Ende – die Gewinner stehen fest: Frank Giesen hat alle 10 Fragen mit Bravour gemeistert und darf sich nun über einen Festivalpass und somit freien Eintritt zu allen Veranstaltungen der Russischen Filmwoche freuen!

Auch Tanja Beyer und Olga Savchenko haben ausgezeichnete Kenntnisse der russischen Filmlandschaft bewiesen und alle Fragen fehlerfrei beantwortet - das Los hat schließlich entschieden, dass Tanja den zweiten und Olga den dritten Platz belegt!

Allen Gewinnern herzlichen Glückwunsch – wir freuen uns auf Euch bei der Russischen Filmwoche 2014!

Quiz: 10 Jahre – 10 Fragen
zum 10-jährigen Jubiläum
der Russischen Filmwoche in Berlin.

Als Hauptgewinn winkt ein Festivalpass für 2 Personen für die Russische Filmwoche 2014! Der zweite Platz erhält jeweils zwei Eintrittskarten zu drei Filmvorführungen seiner Wahl und der dritte Platz darf sich über 2 mal 2 Eintrittskarten freuen!

Spielregeln: Das Quiz findet am Samstag, den 7. Juni in der Zeit von 10:00 bis 19:00 Uhr am Stand der Russischen Filmwoche bei den Deutsch-Russischen Festtagen in Karlshorst statt. Um 22 Uhr, kurz vor der Filmvorführung von „Die Erzählungen“, werden die Gewinner bekannt gegeben und die Preise überreicht.

Plakat der diesjährigen Russischen Filmwoche in Berlin

TRAILER DER RUSSISCHEN FILMWOCHE IN BERLIN 2014

10 Jahre Russische Filmwoche in Berlin – GAZPROM Germania gratuliert zum Jubiläum und präsentiert das Making-Of des Festival-Trailers

Medien über die Russische Filmwoche 2014:

Medien über die Russische Filmwoche 2013:

Informationen über die GAZPROM Germania GmbH und ihr Engagement:

Informationen zu den Deutsch-Russischen Festtagen in Berlin-Karlshorst:

Filmfeste und Filmwochen in Berlin

Die Übersicht über 50 Filmfestivals in Berlin: www.festiwelt-berlin.de