Bilder der Eröffnung der Russischen Filmwoche am 27.11.2013 im Kino International

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Fotos: Russische Filmwoche

Hochzeitsküsse, Geografen im Rausch und Kapitäne ohne Meer treffen den Nerv des Berliner Publikums

Mit einem neuen Zuschauerrekord ging die 9. Russische Filmwoche in Berlin zu Ende. Vor allem der mehrfach preisgekrönte Film „Der Geograf, der den Globus austrank“ und der Kassenschlager in Russland „Bittersüße Hochzeitküsse“ sowie das Arthaus–Drama „Die Rolle“ lockten viele Berlinerinnen und Berliner in die Kinos und sorgten ordentlich für Gesprächsstoff.

Ein neuer Zuschauerrekord von mehr als 30 % gegenüber dem Vorjahr wurde durch die Vielfalt an Genres und Stilen erzielt. „Romantische und nostalgische, dramatische und ironische, spannende und melancholische Filme, gute Unterhaltung und Tiefgründiges -­ das Berliner Publikum schätzte offensichtlich die besondere Mischung in diesem Jahr“, sagte Grigori Podzemelnyj, Geschäftsführer von Interfest -­ der Hauptveranstalter der Russischen Filmwoche. Der Großteil der Filme war ausverkauft. Aber das unbestrittene Highlight der Russischen Filmwoche ist der Eröffnungsfilm „Der Geograf, der den Globus austrank“ geworden. Für den Regisseur des Films, Alexander Velidinski, trifft der Film mit seinem charismatischen Antihelden, der fest an die grenzenlose Liebe glaubt, den Nerv der Gegenwart.

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Das unerträgliche Glück des modernen Antihelden

Der Gewinner des Filmfestivals Cottbus „Der Geograf, der den Globus austrank“ eröffnet die 9. Russische Filmwoche am 27. November um 19:00 Uhr im KINO INTERNATIONAL. Der Film ist der diesjährige Festivalrenner des russischen Kinos und wurde national und international beispiellos gefeiert.

Sehr russisch, zeitlos und aktuell zugleich, visuell opulent und psychologisch eindringlich ist dieses Drama, das vom Streben nach Glück, vom Begehren und vom Verlust, von Liebe und Verantwortung handelt.

Der Geograph... Der Geograf, der den Globus austrank (Geograf globus propil)

In der Provinzstadt Perm schlägt sich der Erdkundelehrer Viktor Sluzhkin mehr schlecht als recht mit seinen pubertierenden Schülern herum. Eheprobleme und diverse Liebschaften machen sein Leben nicht einfacher und kurzzeitige Erleichterung versprechen nur der Griff zur Flasche und ein Gespräch unter alten Jugendfreunden. Eines Tages macht sich Viktor zusammen mit seiner Schülergruppe zu einer Rafting-Tour auf einem der reißenden Flüsse des Ural-Gebirges auf. Fernab der Zivilisation vor grandiosen Landschaftspanoramen spitzen sich die Konflikte dramatisch zu und der waghalsige Trip wird zu einer Grenzerfahrung...

„Der Geograf, der den Globus austrank“ (OT: „Geograf globus propil“) von Alexander Veledinski ist eine gelungene Verfilmung eines der wichtigsten und erfolgreichsten russischen Romane der Nullerjahre. 2012 ist der Roman auch in deutscher Übersetzung erschienen. „Der Geograf, der den Globus austrank“ ist wohl der bislang vielschichtigste Film einer Tendenz zur Aufwertung des einzelnen, unspektakulären Lebens im russischen Kino. In bester Tradition des sowjetischen Kinos und gleichzeitig äußerst aktuell bringt er den bislang vergessenen klassischen russischen (Anti)helden — eines im Grunde guten, aber irgendwie fernab der Ideologie und Realität der Gesellschaft existierenden Menschen – mit viel Sympathie auf die Leinwand.

Regisseur Veledinski sieht Sluzhkin als Nachfolger des Fürsten Myschkin aus Dostojewskis „Idiot“. Er ist nicht erfolgreich und trotzdem selbstbewusst, er führt ein scheinbar nutzloses Leben, aber innerlich bleibt er aufrichtig und seinen Prinzipien treu. Er mag unbedeutend sein und dabei jämmerlich aussehen, aber er bleibt eine große Persönlichkeit. Sluzhkins Ideal ist das Leben eines „modernen Heiligen“ in einer Liebe ohne Unabhängigkeit. Mit der Frage nach persönlicher und sozialer Verantwortung, aber auch mit einer so feinfühlig individuell erzählten Variation einer universellen Geschichte, voll lebendiger Charaktere, trifft der Film, so Regisseur Veledinski, den Nerv der Gegenwart – und zwar weit über die Grenzen Russlands hinaus.

Die Russische Filmwoche in Berlin läuft vom 27. November bis zum 4. Dezember 2013. Das Festival wird von „Interfest“ und der Berliner Agentur „Interkultura Kommunikation“ mit Unterstützung des Kulturministeriums der Russischen Föderation und des Russischen Hauses der Wissenschaft und Kultur in Berlin veranstaltet. Die Schirmherren der Veranstaltung sind der Regierender Bürgermeister von Berlin Klaus Wowereit sowie der Außerordentliche und Bevollmächtigte Botschafter der Russischen Föderation in Deutschland Wladimir M. Grinin. Hauptförderer ist wie immer GAZPROM Germania GmbH, die dem Festival seit seinen Anfängen ein zuverlässiger Partner ist.

Das Russische Filmjahr 2013: zwischen Untergrund und Entdeckung des Alltäglichen

Eishockey-Stars, Kriegsheimkehrer, Männer in der Midlife-Crisis und Priester in der Provinz sind die Helden der diesjährigen Russischen Filmwoche in Berlin, die vom 27. November bis 4. Dezember zum 9. Mal stattfindet. 16 neue Filmproduktionen – und erstmals auch Kurz- und Animationsfilme für Kinder – werden eine Woche lang von russischen Filmemachern und Stars präsentiert.

erzaehlkino Die Tochter (Dotsch)

Das für Russland charakteristische tiefgründige Erzählkino kommt auf die Leinwände in Berlin. Dem jungen Mädchen Inna aus Die Tochter von Alexander Kassatkin und Natalja Nasarova stellen sich in einem existenziellen Drama die Grundfragen des Lebens von Liebe, Vertrauen und Verrat. Glaube oder Flucht – was hilft ihr, den Weg zu sich selbst wieder zu finden? Dmitrij Tjurin widmet sein Regiedebüt Durst den Rückkehrern aus dem Tschetschenienkrieg. Anders als in Valerij Todorovskijs Mein Stiefbruder Frankenstein (2004) oder Alexander Veledinskijs Alive (2006) sind Kostja und seine Freunde trotz innerer und äußerer Narben immer auch ganz normale junge Männer. Ihre Lebensträume sind zerplatzt, und in der Wohnung halten Wodkaflaschen und Computerspiele die Erinnerungen fern. Aber dennoch sind sie auf der Suche: nach dem Freund Sergej, nach einem Flirt, vielleicht einem Job. Kaum merklich entwickeln sich neue Beziehungen. Die Verfilmung des gleichnamigen Romans von Andrej Gelassimov (2011 auf Deutsch erschienen) steht für eine neue Generation russischer Autoren und Regisseure, für ein lakonisches Erzählen des Alltäglichen. Auf die großen Fragen gibt es keine Antwort, und die Protagonisten können nur aus sich selbst heraus einen neuen Lebensentwurf finden.

Aber auch aktuelle russische Publikumshits sind wieder im Programm. In Nikolai Lebedews Die Legende Nr. 17 brilliert der russische Nachwuchsstar Danila Kozlovski in der Rolle des russischen Eishockeywunders der 1970er Jahre, Waleri Charlamow. Das leidenschaftliche Engagement der Spieler und der unkonventionelle Trainer Tarassow (Oleg Menschikow) führen die Mannschaft zum Erfolg: In den „Summit Series“ 1972 gegen Kanada erkämpfte sich die sowjetische Mannschaft internationale Anerkennung auf Profiebene. Der Blockbuster heizte das russische Olympiafieber mit viel Pathos vor den Winterspielen in Sotschi 2014 an und wurde zu einem der zehn kommerziell erfolgreichsten Filme im postsowjetischen Russland. Einen weiteren Erfolgsfilm des Jahres 2013 präsentiert die Filmwoche mit Metro - Im Netz des Todes, mit dem der Regisseur Anton Megerditschew das in Russland lange vergessene Genre des Katastrophenfilms neu belebt. Der Film spielt meisterhaft auf der Klaviatur des Psychothrillers: Äußere und innere Normalität bekommen gleichermaßen Risse, und der Held kämpft im Tunnel um sein Leben und seine Liebe. Nicht zuletzt die Starbesetzung mit Swetlana Chodtschenkowa und Sergei Puskepalis, der in Berlin 2010 mit dem silbernen Bären ausgezeichnet wurde, machten Metro zum Publikumsrenner.

Der Einblick in das vielfältige aktuelle Filmschaffen wird erstmals auch durch ein Kurzfilmprogramm sowie die Präsentation neuer Zeichentrickfilme für Kinder abgerundet. Begleitend ist im Russischen Haus eine fotografische Hitchcock-Interpretation der Künstlerin Jewgenija Gladzkowa zu sehen.

Das Festival wird von „Interfest“ und der Berliner Agentur „Interkultura Kommunikation“ mit Unterstützung des Kulturministeriums der Russischen Föderation und des Russischen Hauses der Wissenschaft und Kultur in Berlin veranstaltet. Die Schirmherren der Veranstaltung sind Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit sowie der außerordentliche und bevollmächtigte Botschafter der Russischen Föderation in Deutschland Wladimir M. Grinin. Hauptförderer ist wie immer GAZPROM Germania GmbH, die dem Festival seit seinen Anfängen ein zuverlässiger Partner ist.

80 Filme aus aller Welt bei der LANGEN NACHT DER FILMFESTIVALS

Es ist soweit. Zum ersten Mal findet in Berlin die LANGE NACHT DER FILMFESTIVALS statt. Am 17. August 2013 präsentiert das Netzwerk der Berliner Filmfestivals – Festiwelt – gemeinsam mit 15 Festivals aktuelle Filmhighlights im ZUKUNFT // Ostkreuz. Prämierte Kurzfilme, Animationen, abendfüllende Dokumentar- und Spielfilme, Konzerte sowie weitere Events geben beim Festival der Berliner Filmfestivals einen Einblick in die bunte Landschaft der Filmfestivals. Die Russische Filmwoche zeigt den Film „Stahlschmetterling“ von Renat Davletiarov um 22:25 Uhr im Kino 3. Mehr Informationen unter: www.festiwelt-berlin.de

Eintritt: 10,- € / Erm. 7,- €
Wann: Samstag, 17. August 2013, 15:00–3:00 Uhr
Location: ZUKUNFT // Ostkreuz
Laskerstraße 5
10245 Berlin-Friedrichshain

zukunft-ostkreuz.de
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Infos zum Film „Stahlschmetterling“ im Archiv der RFW

deutschrussischefesttage2 Stahlschmetterling (Stalnaja babotschka)

Neues russisches Kino für Groß und Klein.

Neu und ganz exklusiv präsentiert die Russische Filmwoche in Berlin zum ersten Mal ein Kinderfilmprogramm im Rahmen der Festtage.

Die kleinen Besucher können von Freitag bis Sonntag, jeweils von 14:00 bis 17:00 Uhr, aktuelle russische Zeichentrickfilme bestaunen. Gezeigt werden Folgen der erfolgreichen, animierten Serie Mascha und der Bär (OV). Die turbulenten Abenteuer des kleinen rastlosen Mädchens Mascha und ihres Freundes, den lieben und gutmütigen Bären, sind bunt, witzig, und musikalisch - ein Riesenspaß für die ganze Familie, eine Kultserie, die dem sowjetischen Klassiker „Hase und Wolf“ um nichts nachsteht.

Am Samstagnachmittag um 15:30 Uhr wird im Kinderzelt der preisgekrönte Animationsfilm „Ilja – der furchtlose Recke“ (75 min., in deutscher Sprache) gezeigt. Ein Teil der Trilogie über russische Recken aus der Werkstatt des erfolgreichsten russischen Animationsfilmstudios „Melnitza“ erzählt mit viel Witz und Action die Geschichte um den Sieg über den bösartigen Schurken Nachtigall. Wir danken dem Moskauer Animationsstudio „Animaccord“ und dem MDR für die Bereitstellung der Filmkopien.

deutschrussischefesttage2 Animationsfilm „Ilja – der furchtlose Recke“

Traditionell wird es am Samstagabend (15. Juni um 22:00 Uhr) eine Open-Air-Vorführung geben.

Gezeigt wird der Eröffnungsfilm aus dem Jahr 2012, Stahlschmetterling (Stalnaja babotschka) (OmdU), ein tiefgründiges Kriminaldrama über das Teenagermädchen Tschuma, das auf der Straße lebt und nach einem Raubüberfall verhaftet wird.

Kommissar Chanin, der in einem Aufsehen erregenden Fall ermittelt, kommt auf die Idee, sie als Köder für die Jagd auf einen Serienmörder einzusetzen. Was als gegenseitige Hilfeleistung beginnt, wird zu einer zarten Freundschaft. Doch lassen sie die Geschehnisse um sie herum schnell ihre Naivität verlieren und erwachsen werden, denn am Ende des Tages interessiert Chanin nur sein Fahndungserfolg. Der Film des Starproduzenten Renat Dawletjarow war der Publikumsliebling nicht nur der letztjährigen Russischen Filmwoche, sondern auch in Russland selbst sehr erfolgreich. Dieser packende und gleichzeitig etwas melancholische Film verbindet die Qualitäten von Mainstream und Arthouse und schafft es, feinpsychologisch nuanciert das Publikum zu unterhalten.

deutschrussischefesttage2 Stahlschmetterling (Stalnaja babotschka)

· 2012 ·

Berliner schätzen Mischung aus intellektuellem Tiefgang und guter Unterhaltung

Die neue Regie-Generation präsentierte aktuelles russisches Kino

Die 8. Russische Filmwoche in Berlin stand ganz unter dem Zeichen des neuen Trends bei den russischen Filmemachern, dem „intellektuellen Mainstreams“. Diese Mischung aus Nachdenklichkeit, intellektuellem Tiefgang und guter Unterhaltung kam sehr gut beim Berliner Publikum an. Bereits mit dem Eröffnungsfilm, dem Pschycho-Thriller „Stahlsschmetterling“, einer beeindruckenden Regiearbeit des namhaften russischen Produzenten Renat Davletiarow, wurde diese Richtung vorgegeben. Der Film überzeugte nicht nur mit spannendem Erzählstoff, sondern auch mit der feinpsychologischen Nuancierung und der dezenten, leicht ironischen Erzählweise.

Diese Tendenz lässt sich insgesamt bei der neuen Generation der russischen Filmemacher beobachten, wie die Summe der Filme in diesem Jahr unterstrich. Dabei waren „Die Erzählungen“ von Michail Segal der erfolgreichste Film des diesjährigen Programms, der auch im Mittelpunkt der Diskussionen und Gespräche stand. Auf der Hitliste folgten die Debüts „Atom-Iwan“ von Vassilij Barchatow, „Nichtstuer“ von Andrej Zaitschev, „Das Gespräch“ von Sergej Komarov, „Notzustand“ von Wsewolod Benigsen und „Vor dem Himmelsgericht“ von Aljona Zvonzova.

Auch die Filme von bereits etablierten Regisseuren wie Andrej Proschkim mit „Horde“ und Boris Chlebnikov mit „Bis die Nacht uns scheidet“, der als russischer Woody Ellen gefeiert wurde, fanden ein breites und begeistertes Publikum. Insgesamt waren im Hauptprogramm bei der Russischen Filmwoche in diesem Jahr 30 Filmvorführungen zu sehen, die durchweg gut besucht waren.

Bilder der Eröffnung der Russischen Filmwoche am 28.11.2012 im Kino International

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Fotos: Russische Filmwoche

Bildergalerie zu den Studentenfilmtagen am 29. und 30. November im Kino „Arsenal“

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Fotos: Russische Filmwoche

Die Sängerin Svetlana Prandetskaya präsentiert ihr Programm „Schwarze Augen“ – Musik der russischen Seele.

Im Rahmen der 8. Russische Filmwoche in Berlin findet am 1. Dezember 2012 um 16 Uhr im Russischen Haus der Wissenschaft und Kultur ein besonderes Konzert statt.

Musik der russischen Seele
präsentiert von Sängerin Svetlana Prandetskaya
Wann: 01.12.2012 | 16:00 Uhr
Wo: Russischen Haus der Wissenschaft und Kultur

Gesellschaftssatire und der gemeinsame Blick in die Zukunft: die Russische Filmwoche zum Russlandjahr in Deutschland

Ein satirischer Blick auf die Gegenwart und der gemeinsame Weg in die Zukunft: Die 8. Russische Filmwoche zeigt dem Berliner Publikum vom 28.11. bis 5.12.2012 die gesamte Vielfalt des aktuellen russischen Kinos. Mit prominenten Gästen der russischen Filmszene, neuen Spielorten und den Ersten Russischen Studentenfilmtagen im Rahmenprogramm präsentiert sie sich als Teil des Russlandjahres in Deutschland.

Satire ist offensichtlich der neue Trend im russischen Film. Ein im wahrsten Sinne des Wortes zündender Puschkin, der Staatspräsident als gottgleicher Schimmelreiter, Schmiergelder in ihrem (Kreis-) Lauf durch alle Gesellschaftsschichten und der Generationen-, vor allem aber Bildungskonflikt zwischen zwei frisch Verliebten: Michail Segal verteilt in ERZÄHLUNGEN einige Seitenhiebe auf das Russland von heute. Ein Manuskript mit Kurzgeschichten, das ein junger Schriftsteller in ein Moskauer Verlagshaus zur Veröffentlichung bringt, verändert den Blick der Verlagsmitarbeiter auf ihr Leben. Denn jede Geschichte handelt von ihnen selbst – von der Putzfrau bis zum Verlagsdirektor.

Auch das Genrekino ist in Russland inzwischen sehr stark, wie zwei der insgesamt zehn Beiträge, die die 8. Russische Filmwoche vom 28.11. bis 5.12. in Berlin zeigt, beweisen: Das durch seine psychologische Tiefe beeindruckende Kriminaldrama STAHLSCHMETTERLING von Renat Dawletjarow und der mystische Thriller DAS GESPRÄCH von Sergej Komarow sind nicht nur packend inszeniert, sondern zeugen auch von der hohen Qualität und Professionalität des aktuellen russischen Films im Unterhaltungsbereich. Und natürlich gibt es auch in der diesjährigen Filmauswahl die nötige Portion typisch russischer Melancholie: Sie ist bereits in ERZÄHLUNGEN und STAHLSCHMETTERLING präsent, aber vor allem im NICHTSTUER von Andrej Sajzew – einem Jugendfilm, in dem sich die Hauptfiguren mit romantischem Nichtstun der heutigen leistungsorientierten Gesellschaft widersetzen.

Das Motto des Russlandjahres in Deutschland 2012/2013 „Gemeinsam die Zukunft gestalten“ ist für die 8. Russischen Filmwoche auch Programm: Zusammen mit dem Kino Arsenal präsentiert sie am 29. und 30. November im Rahmenprogramm die Ersten Russischen Studentenfilmtage. Die Zuschauer erwartet ein bunter Mix herausragender studentischer Arbeiten. Besonderes Highlight ist der Film WINTER GEH WEG!, in dem zehn Moskauer Regiestudentinnen und -studenten die Protestbewegung des vergangenen Winters dokumentieren.

Als Bestandteil des offiziellen Kulturprogramms des Russlandjahres in Deutschland steht die diesjährige Veranstaltung auch unter der Schirmherrschaft des Präsidenten der Russischen Föderation Wladimir W. Putin und des Bundespräsidenten Joachim Gauck sowie des Regierenden Bürgermeisters von Berlin, Klaus Wowereit. Die Russische Filmwoche in Berlin wird von der russischen Generaldirektion für internationale Filmfeste „Interfest“ in Kooperation mit der Berliner Agentur „Interkultura Kommunikation“ und mit freundlicher Unterstützung des Kulturministeriums der Russischen Föderation und des Russischen Hauses der Wissenschaft und Kultur in Berlin veranstaltet. Hauptsponsor ist wie immer GAZPROM Germania GmbH, die dem Festival seit seinen Anfängen ein zuverlässiger Partner ist.

GAZPROM Germania GmbH – Teilnehmer des deutschen Kulturförderpreises 2012

KulturförderprojektRund 90 Unternehmen haben sich mit einem exemplarischen Kulturförderprojekt um den Deutschen Kulturförderpreis 2012 beworben. Unter den teilnehmenden Unternehmen ist GAZPROM Germania GmbH mit dem Projekt „Russische Filmwoche in Berlin“.
Wir wünschen unserem langjährigen Hauptsponsor viel Glück!

Festiwelt Fussball Fieber

Die Russische Filmwoche und das Netzwerk der Berliner Film Festivals FESTIWELT zeigen in einer Veranstaltungsreihe die SHORT KICKS-Highlights des 11mm-Fußballfilmfestivals. FESTIWELT FUSSBALL FIEBER am 31.5. will mit einem bunten Programm samt DJ auf die Fußball Europameisterschaft 2012 einstimmen. Weitere Veranstaltungen folgen im Juni.

FESTIWELT FUSSBALL FIEBER
am Do., den 31.05.2012 um 20:30 Uhr
im Naherholung Sternchen (hinter dem Kino International)
mit DJ „Just Après“ – House, Deep House, Deep feeling – nach dem Filmprogramm.

festiwelt-party-fussball

Als Treffpunkt der Berliner Filmszene rufen erneut über 20 Berliner Filmfestivals zum gemeinsamen Event, um bestehende Synergien zwischen den verschiedenen Festivals zu stärken, um ein weiteres Mal die Berliner Filmszene zu vereinen, und um dem Publikum die Vielfalt der Festivallandschaft in Berlin vor Augen zu führen. Vertreter aller einladenden Festivals werden anwesend sein. „Die Berliner Filmfestivalszene ist sowohl thematisch, als auch kulturell so bunt, dass wir zu jeder Gelegenheit ein anspruchsvolles Filmprogramm aus jeder Ecke der Welt zusammenstellen können“, – sagt Manuela Georgiew (Filmfestival kiezkieken), Organisatorin des FESTIWELT FIEBER. – „Und die Fußball EM bietet natürlich einen perfekten Anlass dazu“.

Der Ball ist rund, das Tor ist eckig. Diese Tatsache passt bestens zum Film, denn die Bälle der Geschichten spielen im Tor der Leinwand. Sie ist das Ziel der filmischen Begeisterung: Das Thema des knapp siebzigminütigen internationalen und leidenschaftlichen Programms ist Fußball in vielen Facetten. In den SHORT KICKS des 11mm-Fußballfilmfestivals präsentiert FESTIWELT genreübergreifend von Animation über Spielfilm bis hin zum Dokumentarfilm Filme aus Argentinien und Israel, Brasilien und Belgien, Spanien und Deutschland, Uruguay und Groß-Britannien.

Fußballliebe in allen Variationen, Loyalität und Leidenschaft sind die zentralen Themen. Argentinien 1978: Der junge Bankangestellte Echegoyen lebt den Traum aller Fußballfans, denn er besitzt zwei Karten für das Finale der Weltmeisterschaft. Wieviel ihm die Erfüllung dieses Traums wert ist – das fragt QUIEN ES ECHEGOYEN? Einen besonderen Traum erfüllen sich auch Tom und sein Kumpel P’tit Lu in CRISTIANOS TRIKOT. Als einzige in ihrer Mannschaft schwärmen sie für Cristiano Ronaldo, und sein Trikot, da sind sie sich sicher, wird ihre Mannschaft endlich zum lang ersehnten Sieg führen. Aus den Slums der nord-irischen Hafenstadt Belfast spielt sich George BEST in Steven Spencers gleichnamigen Animationsfilm erfolgreich frei: er wird zum Star des gefeierten Fußballvereins Manchester United und zum Liebling der Boulevardpresse. Zu Ruhm und Ehren gelangen... - das müssen die jungen Fußballspieler der L’EQUIP PETIT allerdings erst noch. Sie haben zwar noch nie ein Tor geschossen, aber sie sind sich sicher: „We’ll score when we’ll grow old!“

FESTIWELT – das Netzwerk der Berliner Filmfestivals ist ein Verbund, der organisatorische und inhaltliche Synergien zwischen den teilnehmenden Festivals bündelt und Projekte zur Förderung der nationalen und internationalen Film- und Kinokultur in Berlin und Deutschland entwickelt. Eine aktuelle Übersicht über alle Filmfestivals und Filmreihen in Berlin bietet die Webseite festiwelt-berlin.de, namentlich sowie kalendarisch sortiert.

Mehr über FESTIWELT: www.festiwelt-berlin.de

Russische Filmwoche präsentiert sich auf den Deutsch-Russischen Festtagen

Bereits zum sechsten Mal finden die Deutsch-Russischen Festtage auf dem Gelände der Trabrennbahn in Karlshorst statt. Drei Tage (08.–10.06.) präsentiert sich das Kulturfest wie gewohnt ohne Eintrittsgebühr und unter freiem Himmel. Mehr Infos zur Veranstaltung findet man hier www.drf-berlin.de. Der Hauptsponsor der Deutsch-Russischen Festtage ist GAZPROM Germania GmbH.

Auch dieses Jahr ist die Russische Filmwoche in Berlin dabei. Wir laden Sie ganz herzlich zum Film „Wyssozki – Danke, für mein Leben“ am Samstag, 9. Juni um 22 Uhr ein. Der Blockbuster wird in Originalsprache mit deutschen Untertiteln im Freiluftkino an der LED Wand im Sportbereich des Geländes gezeigt. Wir freuen uns auf Sie!

Deutsch-Russischen Festtagen

FESTIWELT FUSSBALL FIEBER im Kurhaus Ponte Rosa

Die Russische Filmwoche und das Netzwerk der Berliner Film Festivals FESTIWELT veranstalten am 25./26. und 29./30. Juni wieder das Programm FESTIWELT FUSSBALL FIEBER. Diesmal Open Air im Biergarten Kurhaus Ponte Rosa in Kreuzberg. In zwei Blöcken 14 Kurzfilme, die shortkicks-Highlights des 11mm – Fußballfilmfestivals werden gezeigt.

Das bunte Programm hält so auch während der spielfreien Tage der Fußball Europameisterschaft 2012 den Ball auf der Leinwand am Rollen. Präsentiert werden genreübergreifend von Animation über Spielfilm bis hin zum Dokumentarfilm Filme aus Argentinien, Belgien, Brasilien, Deutschland, Großbritannien, Irland, Israel, Spanien und Uruguay.

Kurzinfo:
FESTIWELT FUSSBALL FIEBER
am 25./26.06 und 29./30.06 2012 ab 19:30 Uhr
im Kurhaus Ponte Rosa, Kreuzbergstr. 42b, 10965 Berlin.
Eintritt: 3,- €

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Mehr über FESTIWELT: www.festiwelt-berlin.de

Festiwelt Berlinale Party 2012 –
wir waren dabei

Gemeinsam mit über 20 anderen Berliner Filmfestivals feierte die Russische Filmwoche am 8. Februar die Vielfalt der Berliner Festivallandschaft. Gefeiert wurde in der Directors Lounge im Naherholung Sternchen. Schönes Programm, tolle Musik, sehr gelungene Party! Danke an „Naherholung Sternchen“ und „Directors Lounge“. Bis zum nächsten Jahr!


Ein paar Einblicke in die Party:

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