Russische Filmwoche in Berlin
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Berliner wählen die Pepsi-Generation

Nach einem beeindruckenden Auftakt mit der Deutschlandpremiere des Filmhits Wyssozki im ausverkauften Delphi-Filmpalast gewährte die 7. Russische Filmwoche wieder eine Woche lang Einblick in den neuen Filmmarkt im Osten – und überzeugte die Berliner Zuschauer mit einem ausgewogenen und anspruchsvollen Programm. weiterlesen »
Wer spontan zur Eröffnungsveranstaltung der diesjährigen Russischen Filmwoche im Delphi-Filmpalast kommen wollte, der hatte leider Pech: Bereits eine Woche zuvor waren alle Karten ausverkauft bzw. reserviert. Rekordverdächtige 780 Zuschauer füllten am 30. November den großen Saal des Delphi- Filmpalastes, um bei der Deutschlandpremiere des Blockbusters Wyssozki. Danke für mein Leben dabei zu sein. Präsentiert wurde der hochkarätige Film über den sowjetischen Kultsänger, der seit dem 1. Dezember auch offiziell in den deutschen Kinos läuft, unter anderem von seinem Sohn Nikita Wyssozki, Drehbuchautor und Produzent des Films, der den Berlinern nach der Vorführung Rede und Antwort stand.

Auf volle Kinosäle brachten es aber nicht nur der lang erwartete Eröffnungsfilm, sondern auch fast alle anderen Filme des Programms. „Es ist uns gelungen, aus der großen Menge an neuen russischen Filmen dieses Jahres zehn der besten herauszusuchen und ein repräsentatives Programm zusammenzustellen. Bei uns gibt es weder Auszeichnungen noch Wettbewerb. Die Filmwoche soll eine Vorstellung davon vermitteln, was derzeit auf dem russischen Filmmarkt passiert“, so Renat Dawletjarow, Hauptproduzent der Russischen Filmwoche in Berlin. „So viele ausverkaufte Filmvorstellungen gab es während der Filmwoche noch nie“, verrät Veranstalterin Anna Leonenko von der Agentur Interkultura Kommunikation. „Wenn man vom Eröffnungsfilm Wyssozki mal absieht, waren die absoluten Spitzenreiter Generation P und Sibirien. Monamour, zu denen jeweils rund 400 Zuschauer gekommen sind.“ Die Verfilmung des auch in Deutschland bekannten Bestsellers von Viktor Pelewin Generation P war zu allen drei Vorstellungen bis auf den letzten Platz ausverkauft. Gerade auch viele deutsche Zuschauer wollten sich diesen Rückblick auf die „wilden“ 90er Jahre in Russland nicht entgehen lassen. Zugleich verblüffte die bissige Satire auf die russischen Machenschaften in Politik und Medienwelt durch ihre Aktualität und hätte angesichts der aktuellen Duma-Wahlen wohl zu keinem besseren Zeitpunkt in die Kinos kommen können.

Auch die Zuschauerzahlen der November-Retrospektive „Moskau im Film“ können sich sehen lassen. Ergänzt wurde sie während der Filmwoche durch eine kleine Leistungsschau der „Sovexportfilm“, die dem Berliner Publikum drei neuere Spielfilme aus und über Moskau präsentierte – getreu dem Motto der diesjährigen Filmwoche „Moskau – Berlin“. Mit allen Veranstaltungen brachte es die Russische Filmwoche in diesem Jahr auf stolze 3800 Zuschauer. Und auch die Facebook-Seite des Festivals konnte einen wahren Boom verzeichnen: Die virtuelle Fangemeinde stieg im Vergleich zum Vorjahr um fast das Zehnfache und zählt mittlerweile über 800 Personen.

Die Russische Filmwoche in Berlin wird von der russischen Generaldirektion für internationale Filmfeste „Interfest“ und der Berliner Agentur „Interkultura Kommunikation“ veranstaltet, mit freundlicher Unterstützung des Kulturministeriums der Russischen Föderation und des Russischen Hauses der Wissenschaft und Kultur in Berlin. In diesem Jahr übernahmen Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit sowie der außerordentliche und bevollmächtigte Botschafter der Russischen Föderation in Deutschland Wladimir M. Grinin die Schirmherrschaft über das Filmfestival. Hauptsponsor war wie immer die GAZPROM Germania GmbH, die dem Festival seit seinen Anfängen ein zuverlässiger Partner ist; weiterer Sponsor ist seit letztem Jahr die Wintershall.

Bilder der Eröffnung der Russischen Filmwoche am 30.11.2011 im Delphi Filmpalast

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Fotos: Russische Filmwoche 

Eröffnungsfilm: Wyssozki – Danke, für mein Leben

Die Russische Filmwoche in Berlin wird am 30.11. vom lang erwarteten Film „Wyssozki – Danke, für mein Leben“ » eröffnet, der verspricht, einer der größten Filmereignisse dieses Jahres zu werden. Die Premierenaufführung des Films bei der Eröffnung der Russischen Filmwoche wird einen Tag vor seinem zeitgleichen Erscheinen in deutschen und russischen Kinos gezeigt. weiterlesen »
Wladimir Wyssozki, der sowjetische Kultsänger, Lyriker und Schauspieler wurde in der Sowjetunion der 70er Jahre von Millionen vergöttert. Für die Sowjetbürger war sein Werk ein Symbol der Freiheit, für die Machthaber hingegen war er fast ein Gesetzesbrecher. Wyssozki fungiert auch heute noch als Kultfigur, selbst für die moderne Generation. Die deutschen und russischen Zuschauer erwartet ein hochkarätiger Film über einen bedeutsamen Lebensabschnitt dieses erstaunlichen Menschen.

Aufführung: 30.11.2011, bei der Eröffnung der Russischen Filmwoche im Delphi Filmpalast

Russische Filmwoche in Berlin 2011

Während der  Russischen Filmwoche in Berlin werden in diesem Jahr vom 30. November bis zum 7. Dezember neue russische Spielfilme im Delphi Filmpalast, im Russischen Haus der Wissenschaft und Kultur und im Kant Kino präsentiert. Wie immer werden alle Filme im Original mit deutschen Untertiteln gezeigt. Im Anschluss an die Filmvorführungen hat das Publikum Gelegenheit zu einem Gespräch mit den Filmemachern und Schauspielern. Das Rahmenprogramm der Russischen Filmwoche in Berlin steht ganz im Zeichen der „Moskauer Tage in Berlin“ und zeigt unter anderem eine Reihe von Filmen über Moskau als Preview. Details erfahren Sie hier »

Partner und Sponsoren
der Russischen Filmwoche

Die Russische Filmwoche in Berlin wird von der russischen Generaldirektion für internationale Filmfeste „Interfest“ zusammen mit der Berliner Agentur „Interkultura Kommunikation“ veranstaltet, mit freundlicher Unterstützung des Kulturministeriums der Russischen Föderation und des Russischen Hauses der Wissenschaft und Kultur in Berlin. Hauptsponsor ist wie immer die GAZPROM Germania GmbH, die dem Festival seit seinen Anfängen ein zuverlässiger Partner ist, der Sponsor des Rahmenprogramms ist die Wintershall.
Die Russische Filmwoche erhält technische Unterstützung von Geier-Tronic Videotechnik GmbH.

Wann und Wo?

Das Rahmenprogramm:
18.11.–27.11. im » Zeughauskino

Eintrittspreis: 5,- €

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Die Russische Filmwoche:
30.11.–7.12. im » Delphi Filmpalast,
im » Russischen Haus
und im » Kant Kino

Eintrittspreise:
Eröffnungsfilm: 10,- €
Andere Filmvorführungen: 8,- €

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Kinokarten werden an den Kassen der jeweiligen Kinos verkauft.

Trailer der Russischen Filmwoche in Berlin 2011

Medien über die Russische Filmwoche 2011:

Radio Funkhaus Europa – Interview mit Julia Kuniß, 23.11.2011 (MP3, Russisch) »

Julia Kuniß, Künstlerische Leiterin von Interkultura Kommunikation, im Gespräch mit Knut Elstermann, Radio EINS, 12 Uhr Mittags, 26.11.2011 (MP3) »

rbb – Stilbruch, 01.12.2011 (Video) »

TV Kanal Russland, 01.12.2011 (Video, Russisch) »

Kulturradio – Interview mit Julia Kuniß, 26.11.2011 (MP3) »

Filmfeste und Filmwochen in Berlin

Die Übersicht über 50 Filmfestivals in Berlin: www.festiwelt-berlin.de