Russische Filmwoche in Berlin
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New York, Paris, Berlin ...

Russische Filmwoche begeistert
Zuschauer und Gäste

Der gigantische Saal des Kino International war bis in die hinterste Reihe voll besetzt. Über 500 Besucher und Gäste wollten die Deutschlandpremiere des Russischen Blockbusters „Admiral“ sehen   und die Eröffnung der vierten Russischen Filmwoche in Berlin erleben.

Kein Wunder, denn die Organisatoren präsentierten nicht nur einen der größten russischen Kinoerfolge der letzten Jahre, sondern hatten auch bekannte russische Filmemacher und Schauspieler eingeladen. Die Gäste fühlten sich vor der großen Kulisse sichtlich wohl, bemerkte Grigori Podzemelnyj, Produzent der Russischen Filmwochen, die außer Berlin noch in Paris und New York organisiert werden – Berlin hatte es dem Produzenten jedoch besonders angetan: „Nicht nur die Zuschauer empfangen uns hier immer sehr herzlich, auch der Berliner Senat und die Medien zeigen großes Interesse“. Berlins Bürgermeister Klaus Wowereit hatte in diesem Jahr die Schirrmherrschaft über die Russische Filmwoche übernommen.

Zahlreiche Kinoliebhaber, Kulturinteressierte und Russlandfans strömten an den folgenden fünf Tagen zu den zehn aktuellen russischen Filmen des Festivals. Besonderer Popularität erfreute sich dieses Jahr die komplett überarbeitete Internetseite www.russische-filmwoche.de mit allein im November rekordverdächtigen 17.000 registrierten Page Views. Das Festival bot für jeden Geschmack etwas: Während „Der Admiral“ und Thriller wie „Indigo“ mit effektreichem Unterhaltungskino aufwarteten, überzeugten preisgekrönte Programmfilme wie „Der Gefangene“ und „Vier Jahreszeiten der Liebe“ Cineasten und Kinokritiker.

Ein ums andere Mal rieben sich die Berliner verwundert die Augen und fragten sich, warum dieses reiche russische Kinoangebot bisher nur recht spärlich in Deutschland präsent ist. Eine Frage, die am zweiten Festivaltag Marketingstrategen und Politiker aus beiden Ländern diskutierten, darunter Angelika Krüger-Leißner, die filmpolitische Sprecherin der SPD-Bundestagsfraktion. „Mit dieser Veranstaltung bot die Russische Filmwoche eine ausgezeichnete Gelegenheit, mit Vertretern des russischen Kulturministeriums zusammenzutreffen, aber auch die Bekanntschaft russischer Produzenten zu machen. So konnte ich meine Bemühungen fortsetzen, damit wir schon bald ein Koproduktionsabkommen unserer beiden Staaten unterzeichnen können. Denn der europäische Film ist ohne Russland nicht denkbar,“ – betonte Frau Krüger-Leißner. Der deutsch-russische Filmdialog geht weiter, bereits am 4.12. startet traditionsgemäß gleich im Anschluss an die Russische Filmwoche in Berlin das German Filmfestival in Moskau (bis 8.12.), organisiert von der German Film Service + Marketing GmbH und dem Goethe-Institut, mit freundlichen Unterstützung des Kulturministeriums der Russischen Föderation und der Botschaft der BRD in der Russischen Föderation.

Die Russische Filmwoche Berlin wird von der russischen Generaldirektion für internationale Filmfeste „Interfest“ veranstaltet, mit freundlicher Unterstützung des Kulturministeriums der Russischen Föderation und des Russischen Hauses der Wissenschaft und Kultur in Berlin. Hauptsponsor ist auch in diesem Jahr die GAZPROM Germania GmbH, die dem Festival seit dessen Anfängen ein zuverlässiger Partner ist.

Eröffungsfeier
Film- und Bildmaterial stellen wir Ihnen gerne auf Anfrage zur Verfügung.

Medien über die Russische Filmwoche 2008:

berlinonline.de »
tagesspiegel.de »
morgenpost.de »
neues-deutschland.de »
multikulti.de »
welt.de »

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9. Französische Filmwoche
2. Juli – 8. Juli 2009 Berlin